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Gütersloh

Kontrolle über VW verloren: Zwei Gütersloher verletzt

Gütersloh (ei)

Zwei Schwerverletzte hat am Sonntagnachmittag ein Unfall auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund gefordert.

Erst in einem Graben kam der VW Golf eines 78-jährigen Güterslohers nach einem Unfall zum Stehen.

Gütersloh (ei) - Ein 78-jähriger Golffahrer aus Gütersloh war aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und knapp 200 Meter durch ein Feld gefahren. Erst in einem Graben blieb der Wagen stehen.

Feuerwehr muss Beifahrerin bergen

Während der Mann das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen konnte, musste seine Beifahrerin (74) vorsichtig aus dem Golf gerettet werden. Dazu trennten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie des Löschzugs Spexard das Dach ab. 

Kurz hinter der Brücke unter dem Brockweg hatte der Fahrer die Gewalt über den VW verloren. Der Wagen fuhr wenige Meter hinter der Stelle in die Wiese, an der die Leitplanke in der Erde verschwindet. Er fuhr über den Acker und entfernte sich immer mehr von der Autobahn. Schließlich überfuhr die Front noch den querenden Graben. Das Heck sackte in den kleinen Bach. 

Nach dem Notruf waren zwei Rettungswagen aus Rietberg sowie Notarzt-Einsatzfahrzeuge aus Harsewinkel und Oelde an die Unfallstelle entsandt worden. „Die Beifahrerin war nicht eingeklemmt. Sie musste lediglich schonend aus dem Fahrzeug gehoben werden, um bei ihrer Rettung keine zusätzlichen Verletzungen zu riskieren“, erläuterte Einsatzleiter Lukas Paschköwitz vom Führungsdienst der Gütersloher Feuerwehr. 

Untere Wasserbehörde informiert

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde der rechte der drei Fahrstreifen gesperrt. Zu nennenswerten Verkehrsstörungen kam es nicht. Weil Betriebsstoffe des Fahrzeugs in das offene Gewässer und in den Boden eingedrungen waren, wurde die Untere Wasserbehörde des Kreises Gütersloh alarmiert, um weitere Maßnahmen einzuleiten. 

Die beiden Verletzten wurden nach einer ersten Behandlung an der Unfallstelle in die beiden Gütersloher Krankenhäuser transportiert. Der Pkw musste mit einem knapp 30 Meter langen Stahlseil und einer Winde wieder auf die Straße gezogen werden. An ihm entstand Totalschaden.

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