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Kreis Gütersloh: Notaufnahmen und Isolierstationen sind im Winter überlastet

Kreis lehnt Bettenabbau ab

Kreis Gütersloh (WB). Vier Stunden in der Notaufnahme warten, anschließend ein Bett auf dem Flur. Viele Menschen im Kreis Gütersloh haben solche Vorfälle in Gütersloher Krankenhäusern schon einmal selbst erlebt oder sich vom eigenen Bekannten- und Freundeskreis davon berichten lassen, vor allem in den Wintermonaten. Ausgerechnet in diesen Krankenhäusern sollen jetzt 140 weitere Betten abgebaut werden.

Stephan Rechlin

Die Krankenkassen würden gerne 140 Krankenhausbetten im Kreis Gütersloh rausschieben lassen. Foto: dpa

Diese Absicht hat der Kreisgesundheitsausschuss gestern »nachdrücklich abgelehnt«. Das Gremium forderte das Land auf, den Bedarfsanmeldungen der Kliniken Rechnung zu tragen. Obwohl der Kreis Gütersloh die niedrigste Bettendichte im Land habe, ignoriere die Bezirksregierung die vor einem Jahr einmütig vom Kreis vorgebrachten Argumente gegen den Abbau und lege nahezu unveränderte Zahlen vor, schimpfte Dr. Heinrich Josef Sökeland (CDU). Man habe zwar lokal immer einen Konsens gehabt, gleichwohl seien Betten abgebaut und Krankenhäuser geschlossen worden. Sökeland: »Es wird Zeit, heftig auf die Tube zu drücken. Es ist Fünf vor Zwölf.«

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag, 11. Mai, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Gütersloh.

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