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Gütersloh

Landeszuschuss fürs Zentrum für Altersmedizin

Gütersloh (gl)

Menschen werden immer älter und brauche mehr medizinische Betreuung. Das LWL-Klinikum Gütersloh baut sein Zentrum für Altersmedizin aus.

Einfahrt zum LWL-Klinikum in Gütersloh: Für die Erweiterung des Zentrums für Altersmedizin hat das Land NRW einen Zuschuss bewilligt. Archivfoto: Bojak

Gütersloh (gl) - Für die bauliche Erweiterung des Zentrums für Altersmedizin bekommt das LWL-Klinikums in Gütersloh einen Landeszuschuss in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Gesundheitsstaatssekretär Edmund Heller hat den Förderbescheid im Rahmen des Investitionsprogramms Krankenhaus-Einzelförderung am Donnerstag in den Räumlichkeiten der Bezirksregierung Detmold an Vertreter des LWL-Klinikum Gütersloh übergeben.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit der Förderung der Anbaumaßnahmen die Erweiterung des Zentrums für Altersmedizin am LWL-Klinikum Gütersloh ermöglichen und das Klinikum so die Versorgung der älteren Patientinnen und Patienten weiter verbessern kann. Betagte und hochbetagte Menschen sollen in Gütersloh die bestmögliche Versorgung erhalten. Die Landesregierung unterstützt mit der Förderung dabei gerne“, erklärte Heller laut Mitteilung. 

Unterbringungsqualität wird verbessert

Timo Siebert,  Kaufmännischer Direktor des LWL-Klinikums: „Mit der Erweiterung des Zentrums für Altersmedizin werdenTimo Siebert ist kaufmännischer Direktor des LWL-Klinikums Gütersloh die Unterbringungsqualität und die therapeutischen Möglichkeiten für die Patientinnen und Patienten entscheidend verbessert. Auch die Arbeitsabläufe einer zeitgemäßen gerontopsychiatrischen Versorgung werden optimal unterstützt.“ 

Hermann Gemke, Stellvertreter des LWL-Krankenhausdezernenten, ergänzt: „Der Ausbau der gerontopsychiatrischen Versorgung folgt dem stetig zunehmenden Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung und damit einem steigenden Bedarf.“ 

Ganzheitlicher Blick auf die Erkrankungen des Alters

Das LWL-Zentrum für Altersmedizin verknüpfe psychiatrische, neurologische und internistische Expertise. Viele Erkrankungen des Alters erforderten einen ganzheitlichen Blick aus genau diesen drei Perspektiven. Die Landesregierung unterstütze und erkenne mit der Förderung dieses zukunftsgerichtete Versorgungsmodell an. Hintergrund: Mit dem Investitionsprogramm Krankenhaus-Einzelförderung der Landesregierung soll die Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen weiter verbessert werden. 

Ziel ist es laut Mitteilung, „auch zukünftig eine qualitativ hochwertige und patientengerechte Versorgung für die Menschen sicherzustellen“. Für das Jahr 2022 wurde der Förderschwerpunkt „Stärkung der patientenorientierten Versorgung im höheren Lebensalter (Altersmedizin)“ festgelegt. Das Land Nordrhein-Westfalen habe für 2022 Mittel in Höhe von rund 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, heißt es abschließend. Insgesamt würden damit landesweit 20 Maßnahmen in 20 Krankenhäusern gefördert.

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