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Brandbekämpfer des Unternehmens haben gleich drei Gründe zum Feiern

Miele-Feuerwehr ein Teil der Stadt

Gütersloh(WB). Für die Miele-Werkfeuerwehr hat es am vergangenen Sonntagmorgen in Anwesenheit der Unternehmer-Familie gleich drei gute Gründe zum Feiern gegeben: das 80-jährige Bestehen der Betriebs-Brandbekämpfer sowie die offizielle Übergabe der nagelneuen Feuerwache und des vor Kurzem angeschafften Löschgruppenfahrzeugs LF 10 Logistik.

Uwe Caspar

Uwe Theismann (links) freut sich über die neue Standarte der Miele-Werkfeuerwehr. Ebenso Dr. Reinhard Zinkann (von links), Dr. Markus Miele, Monsignore Wolfgang Bender, Pfarrer Rainer Moritz und Udo Huchtmann, stellvertretender Kreisbrandmeister. Foto: Uwe Caspar

Für Monsignore Wolfgang Bender und Pfarrer Rainer Moritz, die gegen Ende des Veranstaltung Fahrzeug und Feuerwache den kirchlichen Segen erteilen, ein passend gewählter Tag. »Denn heute ist Trinität, das Fest der Dreieinigkeit. Und drei Innovationen stehen auch bei diesem Festakt im Mittelpunkt«, sieht Wolfgang Bender Parallelen. Die entdeckt er ebenfalls beim Kfz-Kennzeichen des LF 10, das dreimal die Zahl »3« aufweist.

Emotionale Angelegenheit

Uwe Theismann, Leiter der Werkfeuerwehr, eröffnet das Event mit einer buchstäblich flammenden Begrüßung der rund 300 Gäste, die es sich auf Plastikstühlen bequem gemacht haben. Sein Dank gilt auch Ingenieur Vitali Hecht, der statt der zunächst angedachten Renovierung dann doch einen Neubau empfohlen hatte. Theismann bezeichnet die neue Feuerwache als ein »hochemotionales Gebäude« – wegen der Überarbeitung der Pläne, die Emotionen erfordert hätte. Stolz mache es ihn, dass man auch bei diesem Projekt den finanziellen Rahmen eingehalten habe.

Lobende Worte für das Engagement der betrieblichen Institution findet auch Dr. Markus Miele. »Neben Brandbekämpfung erfüllt ja die Werk-Feuerwehr auch noch andere Aufgaben. Zum Glück hat es bei uns nie größere Brände geben«, hofft der geschäftsführende Gesellschafter, dass es so bleibt. Christine Lang, Vertreterin der Stadt Gütersloh, dankt für die gute Zusammenarbeit: »Bei Bedarf stellt uns die Miele-Feuerwehr, die ein Teil der Stadt ist, auch mal ihre Drehleiter zur Verfügung.«

Dr. Reinhard Zinkann, der zweite geschäftsführende Gesellschafter der Firma, weiß nicht nur die zuverlässige Arbeit der Feuerwehrleute zu schätzen: »Sie haben uns auch bei vielen familiären Festen begleitet.« Unvergessen bleibt ihm außerdem , dass ein behinderter Junge einen Tag bei der Werkfeuerwehr verbringen durfte: »Das war wohl der glücklichste Tag seines Lebens!«

Dr. Zinkann hat auch ein Geschenk mitgebracht: Eine Fahne für die Feuerwehr, die erste überhaupt. Eine Spende der Unternehmer-Familie. Irgendwann wollen die Miele-Feuerwehrleute ihre schmucke Standarte bei der Steuben Parade in New York präsentieren. »Aber erst mal geht’s mit der Fahne nach Avenwedde«, sagt Uwe Theismann schmunzelnd.

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