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Handball-Verbandsligist TV Isselhorst bezwingt Titelmitfavoriten HSG Altenbeken/Buke

Mit Mannschaftsgeist zum Sieg

Gütersloh-Isselhorst (WB). Nach einem schwierigen Saisonstart mit drei bitteren Niederlagen sind die Handballer des TV Isselhorst in der Verbandsligasaison angekommen. Am Samstag verdienten sie sich mit einer kämpferisch und spielerisch überzeugenden Leistung gegen die HSG Altenbeken/Buke einen 29:27-Heimsieg, verbesserten sich auf 4:6 Punkte und machten deutlich, dass sie mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben wollen – und in dieser Verfassung auch nicht werden.

Der Isselhorster Kreisläufer Mathias Boese macht sich lang und versucht den Ball noch zu erreichen. Boese erzielte gegen Altenbeken/Buke insgesamt drei Treffer. Die taktische Umstellung, mit zwei Kreisläufern zu spielen, war ein Schlüssel zum Erfolg. Foto: Henrik Martinschledde

»Wir haben mit Brockhagen und Altenbeken nacheinander zwei Gegner besiegt, die vor dem Serienstart wegen ihrer individuellen Klasse zu den Topteams der Verbandsliga gezählt wurden«, stellte Guido Marquardt nach dem Schlusspfiff zufrieden fest. »Das zeigt, was man mit Mannschaftsgeist, Einsatz und Disziplin schaffen kann.«

0:3 – Nach acht Minuten die erste Auszeit

Ehe der Teammanager des TV Isselhorst stolz auf seine Jungs sein durfte, musste der Trainer allerdings die vorgegebene Marschroute korrigieren. Nach drei Fehlwürfen und zwei technischen Fehlern hatte Dirk Elschner in der achten Minute beim Stand von 0:3 eine Auszeit genommen. Fortan wurde nicht nur Altenbekens Spielmacher Nedin Vunic von Moritz Lünstroth kurz genommen, sondern auch noch Felix Bahrenberg, die »Wurfmaschine« (Elschner) der Gäste, von Niklas Reckmann. Zudem setzte der TVI im Rückraum auf Frederic Grabmeier für Nils Buschmann und auf zwei Kreisläufer, nämlich Matthias Boese sowie Julian Höcker.

Erste Führung durch Frederic Grabmeir zum 17:16

Auch wenn die Maßnahmen sofort griffen und der TVI ein hohes Tempo anschlug, dauerte es über den 13:15-Pausenstand hinaus, bis mit dem 16:16 durch Boese der erste Ausgleich (34.) und mit dem 17:16 durch Grabmeir die erste Führung gelang (35.). »Weil wir uns vorher nicht belohnt haben«, erklärte Elschner mit einem Verweis auf die bei 13 Toren in 28 Angriffen schwache Abschlussquote in der ersten Halbzeit. Mit 16 Treffern bei 30 Angriffen waren die Isselhorster im zweiten Durchgang deutlich effektiver.

Dirk Elschner

Weil die Abwehr weiter sicher stand und sich Torhüter Eugen Rogalski noch steigerte, behielten die Hausherren über die Zwischenstände 21:17 (41.) und 27:23 (55.) die Spielkontrolle. »Wir haben eben nicht nur stumpf auf Manndeckung gegen Vunic und Bahrenberg gesetzt, sondern auch versucht, die Passwege zuzustellen«, analysierte Elschner. »Weil das gut gelungen ist und Altenbeken keinen Spieler mehr hatte, der in die Lücke stoßen konnte, hat David sogar hoch verdient gegen Goliath gewonnen«, urteilte der sichtlich zufriedene Coach.

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