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Verena Paul-Hambrink löst Wilhelm Fiegenbaum ab

Nach 39 Jahren weht ein frischer Wind beim Kreisverband

Kreis Gütersloh (WB). Neue Geschäftsführerin des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh ist vom 1. Juli an Verena Paul-Hambrink. Die 35-Jährige folgt auf Wilhelm Fiegenbaum (65), der nach mehr als 39 Jahren im Laufe der nächsten Monate aus den Diensten des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) ausscheidet.

Verena Paul-Hambrink (35) ist vom nächsten Monat an die neue Geschäftsführerin des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh. Mit Vorgänger Wilhelm Fiegenbaum (65) organisierte sie den Umzug in den Neubau der Verwaltung. Foto: Carsten Borgmeier

Die Juristin Verena Paul-Hambrink ist seit Februar 2012 beim WLV tätig. Die gebürtige Bielefelderin hat bisher in verschiedenen WLV-Geschäftsstellen in Ostwestfalen-Lippe – in Herford, Lage, Höxter, Paderborn und zuletzt in den beiden Geschäftsstellen des Kreisverbandes Gütersloh in Rheda-Wiedenbrück sowie Halle – gearbeitet.

Nach dem Referendariat ging es für Paul-Hambrink gleich zum WLV

Paul-Hambrink studierte Jura in Bielefeld. Nach dem Abschluss ihres Referendariats fand sie gleich den Weg zum WLV. Sie übernimmt nun die Geschäfte von Wilhelm Fiegenbaum in der neuen Geschäftsstelle des Kreisverbandes, Herzebrocker Straße 17, in Gütersloh.

Wilhelm Fiegenbaum ist seit April 1978 beim WLV. Zunächst war er als Sacharbeiter in der Geschäftsstelle in Halle tätig, die er dann ab Januar 1989 leitete. Im März 2001 übernahm er zudem die Geschäftsführung der Geschäftsstelle in Rheda-Wiedenbrück und somit des gesamten Kreisverbandes Gütersloh.

Fiegenbaum: Auftritt mit Nachdruck

Der aus Kattenvenne (Gemeinde Lienen im Kreis Steinfurt) stammende Diplom-Betriebswirt vertrat die Interessen der Landwirtschaft gegenüber Industrie, Behörden/Kommunen und anderen Wirtschaftsgruppen stets mit Nachdruck.

Mit großem Fachwissen habe er ein umfangreiches Aufgabengebiet vom Höfe- und Erbrecht, Landwirtschaftsrecht, Verwaltungsrecht, über Bau- und Umweltrecht, Sozialrecht, Sozialversicherungsrecht, bis hin zur steuerlichen und sozialen Beratung weit über das übliche Maß hinaus bearbeitet.

Er hat die Generationsprobleme befriedigend gelöst

»Er hat sich mit viel Sachkenntnis zum Wohle der heimischen landwirtschaftlichen Familien eingesetzt«, sagte der Kreisverbandsvorsitzende Andreas Westermeyer. Durch seine kompetente Beratung habe er in vielen Fällen entscheidend dazu beigetragen, die Generationsprobleme befriedigend zu lösen.

In der Zeit seiner Geschäftsführung hat es wegweisende Veränderungen gegeben: So ist die neue gemeinsame Kreisverbands-Geschäftsstelle in Gütersloh nun gerade bezogen und damit sind die beiden Geschäftsstellen in Halle und in Rheda-Wiedenbrück zusammengeführt worden.

Der Verbandschef hat nur lobende Worte

Auch der Steuer- und Buchführungsbereich der BSB-GmbH-Landwirtschaftliche Buchstelle in Halle und in Rheda-Wiedenbrück sind mit der neuen Geschäftsstelle in Gütersloh zusammengelegt. Die Beratung ist in seiner Zeit intensiviert, die Gesprächsebenen zu anderen Organisationen, Behörden und Institutionen verfestigt und nicht zuletzt ein starker Strukturwandel begleitet worden.

Die Vertreter der Landwirtschaft, insbesondere der Kreisverbandsvorsitzende Westermeyer, danken Wilhelm Fiegenbaum für seine sehr engagierte Arbeit.

»Sie waren der Mann unseres Vertrauens vor Ort. Sie waren ein großes Beispiel für Verlässlichkeit und engagiertem Einsatz zum Wohle unserer bäuerlichen Familien im Einzugsbereich der Geschäftsstellen Halle sowie Rheda-Wiedenbrück und weit darüber hinaus«, sagte der Kreisverbandschef Andreas Westermeyer aus Verl.

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