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Aramäer Gütersloh: Vorsitzender Daniel Ogur schaltet die Polizei ein

Nazi-Symbole bei weiterem Verein aufgetaucht

Gütersloh (WB). Anfang dieser Woche war zuerst der Sportplatz von Tur Abdin am Kamphof betroffen, jetzt ist auch die Anlage des Vereins Aramäer Gütersloh am Pavenstädter Weg mit Hakenkreuzen und SS-Runen beschmiert worden. Vorsitzender Daniel Ogur (34) ist schockiert und hat die Polizei eingeschaltet.

Carsten Borgmeier

Auch auf dem Sportplatz des Vereins Aramäer Gütersloh am Pavenstädter Weg sind jetzt rechtsradikale Schmierereien aufgetaucht. Foto: Carsten Borgmeier

Seinen Angaben zufolge sind die rechtsradikalen Symbole am Mittwochmorgen gegen 9.30 Uhr aufgefallen. Entdeckt wurden sie demnach von einem Vereinsmitglied von Blau Weiß Gütersloh, ebenfalls Nutzer der Sportanlage.

Stecken hinter den Schmierereien die selben Täter?

Wie Ogur dem WESTFALEN-BLATT berichtete, seien eine Tafel mit Namen der Förderer der Jugendabteilung sowie das Vereinswappen der aramäischen Fußballer mit den verfassungsfeindlichen Symbolen beschmiert worden.

Der Vorsitzende vermutet, dass es sich bei den beiden Vorfällen, am Kamphof und am Pavenstädter Weg, um die selben Täter handelt. Warum die rechtsradikalen Schmierereien jetzt ausgerechnet zwei aramäische Vereine Güterslohs getroffen haben, darauf hat Ogur keine Antwort. »Wir kommen mit den anderen Fußballvereinen im gesamten Kreisgebiet gut aus. Wir wissen nicht, was das soll.«

Anlage wird abends abgeschlossen

Der 400 Mitglieder starke Verein Aramäer Gütersloh nutze den Sportplatz am Pavenstädter Weg seit bestimmt schon 20 Jahren. Die Anlage werde von einem Platzwart betreut, sei aber nicht videoüberwacht.

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