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Gütersloh

Parkour-Sportler sagen Camp ab

Gütersloh (gl) - Die gute Nachricht: Die Parkour-Anlage an der Dritten Gesamtschule kann wieder genutzt werden. Die schlechte: Das Parkour-Camp, das im Sommer dort stattfinden und nationale sowie internationale Traceure aus dem In- und Ausland auf die Gütersloher Anlage ziehen sollte, fällt aus.

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Die Planungen der mehr als 40 Ehrenamtlichen um Claus-Peter Mosner, Leiter des Parkour-Projekts der Stadt Gütersloh, seien bereits in vollem Gang gewesen, als die Corona-Maßnahmen alle Aktivitäten rund um das Parkour-Training zum Stillstand gezwungen hätten, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

„Corona hat uns alle kalt erwischt“

„Corona hat uns alle kalt erwischt. Niemand hätte erwartet, dass wir als Gesellschaft einmal einem so schnellen Ausnahmezustand und Handlungsdruck unterliegen, der uns bewusst macht, wie verletzlich wir sind“, sagt Mosner. In Bezug auf die Unsicherheit, die das Virus in den ersten Wochen mit sich gebracht habe, habe man bewusst erst einmal die Anordnungen von Bund und Land abgewartet. „Wir hatten stets die Hoffnung, dass wir das Event kurzfristig organisieren und durchführen können“, sagt Mosner. Die Traceure lassen sich aber davon nicht unterkriegen. „Wir planen schon Alternativen“, sagt Claus-Peter Mosner. Immerhin sei es schön, dass die Parkour-Anlage wieder zur Verfügung stehe, nachdem in den Wochen des Stillstands der Belag noch einmal optimiert worden sei.

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