1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Guetersloh
  6. >
  7. Platz zum Feiern in Blankenhagen

  8. >

Gütersloh

Platz zum Feiern in Blankenhagen

Gütersloh (din) - Das Bürgerzentrum in der ehemaligen Jakobuskirche ist aus Sicht der Stadt der zentrale Baustein für die weitere Entwicklung des Ortsteils Blankenhagen. Um die Attraktivität des Treffpunkts zu erhöhen, sollen auch die Außenanlagen mit einem Platz neu gestaltet werden.

Anonymous User

Bürgerzentrum: Der Anbau rechts soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Was mit dem von Miele gesponserten Steinbrunnen bei der Platzgestaltung geschieht, steht noch nicht fest. Foto:

Die Stadt hat drei Varianten erarbeiten lassen, die sich vor allem in der Lage der notwendigen Stellplätze sowie der Zahl der zu fällenden Bäume unterscheiden. Aus Sicht der Verwaltung kommt allerdings nur die Variante A für eine Umsetzung in Frage. Diese Variante sieht eine großzügige Multifunktionsfläche mit einer hohen Aufenthaltsqualität vor. Sie könne für kleinere Stadtteilfeste, Flohmärkte oder auch nur als Treffpunkt genutzt werden.

Sitzinseln und Bänke

So beschreibt es eine Vorlage für den Ausschuss für Planung, Bauen und Immobilien (20. April). Sitzinseln und Bänke sollen zum Verweilen einladen. Fahrradstellplätze mit Anlehnbügeln für insgesamt etwa 20 Fahrräder sind an verschiedenen Stelen vorgesehen, am Platz und im nördlichen Bereich an der Dresdner Straße. An der geplanten Fahrradwerkstatt soll es weitere Stellplätze nur für die Werkstatt geben. Die Grünverbindung zwischen Leipziger Straße und Hofbrede, die südlich des Platzes verläuft, soll in die Gestaltung einbezogen werden.

Grünfläche westlich des Bürgerzentrums

Laut Vorlage, unterzeichnet von Stadtbaurätin Nina Herrling, müssen für das Bürgerzentrum acht Autostellplätze nachgewiesen werden. Der Parkplatz ist im Bereich der derzeitigen Grünfläche westlich des Bürgerzentrums vorgesehen mit Anfahrt von der Leipziger Straße. Eine Hecke würde den Parkplatz einfassen. Knackpunkt: An der Stelle müssten fünf Bäume gefällt werden, zwei weitere für die Platzgestaltung. Im Gegenzug sollen insgesamt acht Bäume neu gepflanzt werden – auf dem Platz und als Ergänzung der vorhandenen Baumreihen entlang der Straßen. „Zur Anordnung der Stellplatzanlage gemäß Variante A wird sowohl aus funktionalen als auch gestalterischen Gründen keine Alternative gesehen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Variante B verkehrlich nicht sinnvoll

Variante B entspricht weitgehend A, sieht aber eine senkrechte Ausrichtung der Stellplätze direkt an der Dresdner und Leipziger Straße vor. Auf diese Weise müssten maximal vier Bäume gefällt werden. Aus verkehrlicher Sicht lehnt die Verwaltung die Lösung ab, weil „die insbesondere beim Rückwärtsausparken eingeschränkte Sicht auf den Geh- und Radverkehr Konfliktpotenzial birgt“. Auch werde die „Möglichkeit zur Aufstellung von Verkehrszeichen und Straßenbeleuchtung reduziert“.

Eingeschränkte Multifunktionsfläche

Die Variante C ordnet die Stellplätze südwestlich des Bürgerhauses an, so dass laut Vorlage ein Großteil der Bestandsbäume erhalten bleiben kann. Damit würde aber die Multifunktionsfläche eingeschränkt und die Stellplatzanlage einen gleichwertigen Charakter bekommen. Das will die Verwaltung nicht. Nach Zustimmung des Ausschusses sollen bis Ende September für 2022 Fördermittel beantragt werden. Gesamtkosten für die Gestaltung der Außenanlagen werden bisher nicht genannt.

Startseite