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Städtische Offensive: Politiker beraten über Bebauungspläne

Platz zum Wohnen schaffen

Gütersloh (WB). Stadtbaurätin Nina Herrling hat das Ziel klar umrissen. Bis 2035 benötigt Gütersloh 6000 zusätzliche Wohnungen. In der nächsten Planungsausschuss-Sitzung am Dienstag, 3. September, 17 Uhr, geht es nun konkret um Flächen.

Michael Delker

Auf dem Gelände von Thorlümke + Schöpp könnten 50 neue Wohnungen entstehen. Foto: Stephan Rechlin

Robert-Stolz-Straße

4286 Quadratmeter groß ist das Gelände, auf dem früher die Firma Thorlümke + Schöpp tätig war. Der Bauvoranfrage der Penny-Gruppe zum Neubau eines Supermarktes wurde bereits im Frühjahr 2018 eine Abfuhr erteilt. Der große Parkplatz entlang der Neuenkirchener Straße war der Stadt ein Dorn im Auge. Nun soll mit einer Bebauungsplanänderung der Weg für eine dreigeschossige Wohnbebauung frei gemacht werden. Dadurch könnten auf dem Gelände 50 neue Wohnungen entstehen. Die Erschließung soll über die Neuenkirchener Straße und Robert-Stolz-Straße erfolgen.

Rothaarweg

Zwischen Rothaarweg, Bon­hoefferstraße und der Anlage des Reitervereins Sundern-Spexard ist eine 1,05 Hektar große Fläche identifiziert worden, für die ein Bebauungsplan aufgestellt werden soll. Ein privater Projektentwickler will dort 20 Wohneinheiten schaffen, entweder 10 Einzelhäuser oder 20 Doppelhaushälften. Derzeit wird die Fläche landwirtschaftlich genutzt.

Forsythienweg

Eigentümer der am Magnolienweg sowie am Forsythienweg gelegenen Grundstücke haben angeregt, eine rückwärtige Bebauung zu ermöglichen. »Angesichts der großen Grundstückstiefen von 45 bis zu 80 Metern ist eine rückwärtige Wohnbebauung städtebaulich vertretbar«, so die Stadt. Konkret geht es um Grundstücke im Karree Forsythienweg, Hortensienweg, Magnolienweg, Kahlertstraße und Austernbrede (Gesamtgröße: 4,3 Hektar). Laut Stadt wäre es möglich, dort zwischen 30 und 57 Wohnungen zu bauen.

Teismannsweg

Hier geht es um eine 0,66 Hektar große Fläche zwischen Teismannsweg und Berliner Straße, die früher gewerblich genutzt wurde. Der Eigentümer strebt eine Nachnutzung für Wohngebäude an. Es könnten Mehrfamilienhäuser mit jeweils fünf bis acht Wohnungen entstehen, insgesamt wäre Platz für 38 Wohnungen.

B & R-Gelände

Um die Entwicklung auf dem fünf Hektar großen Gelände steuern zu können, haben die Grünen die Aufstellung eines Bebauungsplans beantragt. Laut einer Ratsvorlage aus dem Jahr 2017 sei die Beibehaltung als gewerbliche Baufläche und die Weiterentwicklung als Wohnbaufläche vorstellbar. Zu einer damals beschlossenen Prüfung lägen noch keine Ergebnisse vor, kritisieren die Grünen.

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