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Gütersloh

Präsenzgottesdienste bleiben weiter aus

Gütersloh (sib) - Bis zum Ende des Lockdowns - Stand jetzt ist der Termin dafür der 7. März - verzichtet die Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh auf Präsenzgottesdienste. Darüber informiert Pfarrer Stefan Salzmann. Die Gemeinde richtet sich damit nach einer landeskirchlichen Empfehlung.

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Aller Voraussicht nach  am 7. März können Menschen wieder Präsenzgottesdienste der Evangelischen Kirchengemeinde besuchen. Foto:

Nach dem Stichtag am 7. März sei die Sieben-Tage-Inzidenz in Gütersloh entscheidend dafür, ob die Evangelische Kirchengemeinde auf ihrem Gebiet – das umfasst ganz Gütersloh abgesehen von Friedrichsdorf und Isselhorst – wieder Präsenzgottesdienste feiert. „Liegt der Inzidenzwert unter 50, gibt es sie voraussichtlich wieder. Selbstverständlich mit Hygienekonzept“, so Salzmann.

Spaziergeh-Gottesdienste und Online-Exerzitien

Bis dahin wollen die Verantwortlichen weiter jeweils am Sonntag einen Gottesdienst in Videoform zur Verfügung stellen. Abrufbar sind die Beiträge über die Internetseite der Evangelischen Kirchengemeinde sowie über ihren Kanal auf Youtube.

Weitere Angebote sollen laut Pfarrer Salzmann die Wartezeit auf Gottesdienste in Präsenz verkürzen. „Wie Online-Exerzitien über das Programm Zoom und Spaziergeh-Gottesdienste in der Passionszeit“, erläutert er. Gemeint ist mit dem Angebot, das unter dem Motto „Mit Gott auf dem Weg“ steht und erstmals am vergangenen Sonntag wahrgenommen werden konnte, die Abholung von „kleinen geistlichen Provianttaschen“, wie die Evangelische Kirchengemeinde es nennt.

Vesperkirche geht in die vierte Runde

Taschen, die an der Erlöserkirche abgeholt und dann auf einem Spaziergang inspiziert werden können. „Die Taschen sind gefüllt mit Texten und vielen Anregungen, um Gottesdienst zu feiern“, heißt es auf der Internetseite der Kirchengemeinde. Und zwar auf einer Route, die die Küsterinnen geplant hätten. Jeweils sonntags sollen die Taschen getauscht werden. Sie liegen dann für eine Woche aus.

Am kommenden Sonntag, 21. Februar, soll die Vesperkirche in ihre vierte Runde gehen. 15 Tage lang – bis zum Ende des Lockdowns am 7. März – werden von 12 bis 13.30 Uhr an der Martin-Luther-Kirche Suppen in Gläsern ausgegeben. Und zwar explizit draußen und nicht in der Kirche.

Seelsorge ist eines der wenigen Angebote in Präsenz

Auch ein Seelsorger sei bei der Vesperkirche vor Ort, erläutert Stefan Salzmann. Wer etwas auf dem Herzen habe, könne sich mit ihm auch in der Kirche oder im Gemeindezentrum treffen. Überhaupt sei die Seelsorge eines der wenigen Angebote, die immer in Präsenz stattgefunden hätten, erläutert der Pfarrer.

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