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Polizei eskortiert Demo durch die City und rechnet mit Verkehrsbehinderungen

Protest gegen türkischen Einmarsch

Gütersloh (WB/wow). Bei der Kreispolizeibehörde Gütersloh ist für Donnerstag, 17. Oktober, eine Versammlung im innerstädtischen Bereich angemeldet worden.

Symbolbild Foto: Hannemann

Der Titel der Veranstaltung lautet: »Protest gegen den Einmarsch der türkischen Armee in Nordsyrien und gegen das Leid der Zivilisten.« Nach Informationen des WESTFALEN-BLATTes soll es sich bei dem Antragsteller um einen Assyrer handeln. Ob kurdische Aktivisten unter den Protestlern sein werden, ist nicht bekannt, ebenso die zu erwartenden Teilnehmer. Die Polizei teilt mit, dass es im Rahmen dieser Versammlung zwischen 18 und 21 Uhr zu Verkehrsbehinderungen in der City kommen kann.

Der Protestmarsch beginnt am Bahnhofsvorplatz, setzt sich anschließend über die Kaiserstraße, die Friedrich-Ebert- und die Berliner Straße fort bis zum Kolbeplatz. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, den Versammlungsraum zu umfahren. Polizeisprecherin Katharina Felsch: »Dieser Versammlung ist unter Auflagen stattgegeben worden. Sie wird von Polizeibeamten eskortiert.«

Fast täglich protestieren Kurden in Deutschland gegen den Einmarsch des türkischen Militärs in Nordsyrien. Dabei ist es auch immer wieder zu mehreren gewalttätigen Aktionen gekommen. Zwar verlaufen die meisten dieser Demonstrationen nach Auskunft der Behörden friedlich. Doch wie bereits in den vergangenen Jahren schließen sich auch in diesem Jahr Extremisten und Gewaltaffine den Kundgebungen an. Bei einer kurdischen Demo am Montagabend in der Innenstadt von Bielefeld ist es zu Provokationen von außen gekommen. Anschließend spielten sich tumultartige Szenen an der Herforder Straße ab. Dort musste die Polizei massiv eingreifen.

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