1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Guetersloh
  6. >
  7. Radler haben Verständnis für Kontrollen

  8. >

Gütersloh

Radler haben Verständnis für Kontrollen

Gütersloh (gl)

Die Polizei Gütersloh hat im Rahmen der Aktion Radschlag an verschiedenen Örtlichkeiten in Gütersloh Verkehrskontrollen durchgeführt. Insgesamt hätten sich die Bürgerinnen und Bürger verständnisvoll gezeigt.

Die Polizei Gütersloh hat am Dienstag Radfahrer kontrolliert. Foto:

Teilweise hätten die Bürger sogar lobende Worte für die Aktion gefunden, bilanziert Katharina Felsch, Sprecherin der Polizei Gütersloh. Sie hätten interessierte Fragen gestellt und damit gezeigt, dass sich viele Menschen im Kreis Gütersloh mit ihrem eigenen Fahrverhalten auseinandersetzten und somit zu einem sicheren Miteinander im Straßenverkehr beitragen wollten. 

Am Vormittag kontrollierten die Beamten das Durchfahrtverbot beziehungsweise das Schrittfahrgebot in Teilen der Gütersloher Innenstadt. Die Radfahrenden seien einsichtig gewesen, so Felsch. 

Großes Interesse an Fahrradstraße

Es seien lediglich Verwarnungen ausgesprochen worden. In der Mittagszeit fanden die Kontrollen vor der Stadtbibliothek an der Kreuzung von Blessenstätte, Berliner Straße, Dalkestraße und Kirchstraße statt. Im Fokus der Beamtinnen und Beamten habe die Überwachung des Handyverbots und das Befahren des Gehwegs durch Fahrradfahrende gestanden. Insgesamt zwei Geldbußen mussten gezahlt werden. Einmal wegen des Benutzens eines Mobiltelefons, das andere Mal wegen des Befahrens des Gehwegs mit einem Fahrrad. 

Kinder- und Jugendliche seien im Rahmen der Kontrolle mündlich verwarnt worden. Auch an dieser Örtlichkeit entstanden viele Gespräche zwischen Bürgern und der Polizei. Großes Interesse und allerhand Fragen hätten die Bürger zu der Fahrradstraße Dalkestraße gehabt. 

Zahl der verunglückten Radfahrer nach wie vor hoch

Am Nachmittag kontrollierte die Polizei das Haltegebot (Stoppschild) an der Einmündung Am Schlangenbach und Postdamm. Ein Verkehrsteilnehmer musste dort ein Verwarngeld zahlen. Zwei wurden mündlich verwarnt. 

Anschließend mussten auch drei Autofahrer an der Einmündung Sundernstraße und Spexarder Straße Verwarngelder zahlen, nachdem sie dort das Stoppschild missachtet hatten. 

Die Zahl der verunglückten Radfahrenden im Kreis Gütersloh ist unverändert hoch. Der Anteil verunfallter Radfahrer an der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2020 lag bei etwa 40 Prozent (2019: zirka 36 Prozent). Auffällig sei, dass die Zahl der verunglückten Pedelecfahrenden wie in den Jahren zuvor weiter ansteige, ergänzte Felsch.

Startseite