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20-Jähriger pöbelt in Gütersloh – 30 Männer geraten aneinander

Randalierer und Massenschlägerei am ZOB

Gütersloh (WB). Am Samstag sind gegen 21.30 Uhr Polizisten wegen eines Randalierers am ZOB in Gütersloh im Einsatz gewesen.

Der ZOB in Gütersloh (Symbolbild). Foto: Carsten Borgmeier

Ein 20-Jähriger, der laut Polizeiangaben ursprünglich aus Guinea kommt, hatte mehrfach in und vor einem Fast-Food Restaurant Gäste belästigt, angepöbelt und beleidigt. Außerdem hatte der Mann, der unter Alkoholeinfluss stand, mit Gegenständen nach Passanten geworfen und das Fahrrad eines noch unbekannten Mädchens beschädigt.

Als die eingesetzten Polizisten den Mann überprüfen wollten, setzte er sich gegen diese Maßnahme massiv zur Wehr. Daraufhin wurde der Mann zu Boden gebracht und gefesselt. Auch bei der anschließenden Verbringung in einen Streifenwagen leistete er Widerstand: Er schlug und trat um sich und sperrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen.

Auf der Polizeiwache wurde ihm auf richterliche Anordnung eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und versuchte gefährliche Körperverletzung eingeleitet.

Damit aber nicht genug: Während sich die Polizeibeamten mit dem aggressiven 20-Jährigen auseinander setzen mussten, gerieten am ZOB in zehn Metern Entfernung etwa 30 Menschen aus zwei Gruppen heraus in Streit.

Zwei Männergruppen geraten aneinander

Eine Gruppe bestand laut Polizeiangaben aus etwa 15 bis 20 Jahre alten Männern afrikanischer Herkunft. Die andere Gruppe aus etwas älteren Männern, die augenscheinlich dem arabischen Raum zugeordnet werden konnten, so die Polizei.

Innerhalb kürzester Zeit eskalierte die verbale Auseinandersetzung zu einer wechselseitigen Schlägerei. Der Busbahnhof war zu diesem Zeitpunkt stark belebt.

Nachdem zuvor erfolglos der Einsatz von Pfefferspray angedroht worden war, setze ein Polizist das dann gegen die sich schlagenden Männer ein.

So gelang es, die Parteien zu trennen und die Schlägerei zu beenden. Durch den Einsatz des Pfeffersprays wurden mindestens fünf Personen leicht verletzt.

Noch vor Eintreffen von Verstärkungskräften verließen alle Beteiligten der Schlägerei den Busbahnhof in verschiedene Richtungen.

Aus diesem Grunde konnten keine Personalien der Beschuldigten festgestellt werden.

Ein Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs – zunächst gegen Unbekannt – wurde eingeleitet.

Die Polizei sucht nun Zeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05241/8690 entgegengenommen.

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