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Gütersloh

Raser mit Tempo 130 in der Stadt erwischt

Gütersloh (gl) - Für etliche Raser ist es ein teures Wochenende gewesen. In der Zeit von Samstag, 18 Uhr, bis Sonntag, 3 Uhr, haben der Kreis und die Polizei in Gütersloh gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt. Und dabei zwei Rennfahrer erwischt.

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Schwerpunkte waren der Parkplatz des Porta Möbelhauses an der Friedrich-Ebert-Straße sowie mehrere Tankstellengelände an der Bundesstraße 61. Dort hatte es in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden über Raser und Tuningtreffen gegeben.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurden hochmotorisierte und getunte Autos kontrolliert. Wegen überhöhter Geschwindigkeit, technischer Veränderungen an Kraftfahrzeugen und anderen Verstößen gegen verkehrsrechtliche Vorschriften seien insgesamt 13 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt und 78 Verwarngelder erhoben worden.

Fünf Fahrer erwarte ein Fahrverbot wegen Überschreitens der zulässigen Geschwindigkeit. Einer war mit Tempo 85 unterwegs statt der erlaubten 50 innerhalb geschlossener Ortschaften. Einem Autofahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. „An seinem Fahrzeug befanden sich technische Veränderungen, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten“, teilte die Polizei mit.

Nicht nur an diesen kritischen Stellen, auch andernorts führte der Kreis Gütersloh parallel zum Polizeieinsatz Geschwindigkeitsüberwachungen durch. Insgesamt wurden dabei laut Mitteilung 86 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. 36 Fahrzeugführer erwarte ein Verwarngeld und gegen 50 weitere sei ein Bußgeldverfahren eingeleitet worden. 12 Fahrer müssten zudem mit einem Fahrverbot rechnen.

Der schnellste Raser innerorts befuhr die Verler Straße in Gütersloh mit 130 Kilometern pro Stunde, wo 50 erlaubt sind. Außer einem verdoppelten Bußgeld von 1360 Euro wegen Vorsatzes erwarten den Fahrer ein Fahrverbot von drei Monaten sowie zwei Punkte in Flensburg.

Die höchste Überschreitung außerorts wurde auf der Bielefelder Straße (B 61) gemessen, wo ein Fahrzeugführer mit Tempo 145 unterwegs war, obwohl dort maximal 70 erlaubt sind. Auch ihn erwarten ein dreimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein verdoppeltes Bußgeld in Höhe von 1200 Euro wegen Vorsatzes. Die Kontrollen sollen fortgesetzt werden, heißt es.

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