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Gütersloh

Schwerer Unfall direkt neben der Kirmes - sechs Verletzte

Gütersloh (ei)

Zwei Fahrzeuge sind am Samstagabend in Gütersloh auf der B61 nahe der Kirmes kollidiert. Es gab sechs Verletzte.

Zwei Fahrzeuge sind am Samstagabend in Gütersloh auf der B61 nahe der Kirmes kollidiert.

Gütersloh (ei) - Schwerer Unfall im Schatten der großen Pfingstkirmes am Samstagabend in Gütersloh: Als um 22.19 Uhr der Fahrer (24) eines Golf GTI auf der Friedrich-Ebert-Straße in Richtung B61 unterwegs ist, fährt nach ersten Ermittlungen der Polizei ein 48-jähriger Gütersloher mit seinem Opel Vectra trotz Rotlicht in den Kreuzungsbereich. Es kommt zum Zusammenstoß im Kreuzungsbereich.

Der Opelfahrer war nach Polizeiangaben aus Richtung Hohenzollernstraße in Richtung Kahlertstraße unterwegs. Der Golf-Fahrer befuhr offenbar den rechten der beiden Fahrstreifen in Richtung Bundesstraße. Der Caravan dreht sich nach der Kollision um die eigene Achse und bleibt im Bereich der Mittelinsel entgegengesetzt der ursprünglichen Fahrtrichtung schwer beschädigt liegen. Glücklicherweise passieren zu diesem Zeitpunkt keine Fußgänger den sonst so stark frequentierten Bereich. Der Golf schleudert nach rechts in die Bismarckstraße hinein und bleibt im Bereich einer Hecke liegen. Der Fahrer und drei seiner Mitfahrer werden leicht verletzt. Der in der Mitte der Rückbank sitzende Mitfahrer wird ebenso schwer verletzt wie der Fahrer des vermeintlichen Unfallwagens.

Großangebot an Rettungskräften

Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilt nach den ersten Notrufen zu der Unfallstelle. Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr sowie des Löschzuges Gütersloh ebenso wie die Besatzungen von sechs Rettungswagen und zweier Notarzteinsatzfahrzeuge. Vom Löschzug Spexard wird noch die Sichtschutzwand an die Unfallstelle gebracht, um die Betroffenen vor allzu neugierigen Blicken der zahlreichen Passanten zu schützen. Zusätzlich wurden zusätzliche Kräfte der Hilfsorganisationen alarmiert, um weitere Rettungswagen zu besetzen.

Kreuzungsbereich komplett gesperrt

Polizeibeamte hatten alle Hände voll zu tun, um den Kreuzungsbereich komplett zu sperren und die Fußgänger um die Unfallstelle zu leiten. Die Verletzten wurden nach einer ersten Behandlung sowie der Sichtung durch den ebenfalls herbeigeeilten Leitenden Notarzt (LNA) in Krankenhäuser transportiert. Die Unfallspuren wurden gesichert und aus großer Höhe mit Hilfe der Drehleiter fotografiert. Erst nach Mitternacht, als der Kirmesbetrieb längst beendet war, konnte die Kreuzung wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden wird von der Polizei auf etwa 35.000 Euro geschätzt.

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