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Zwei Verletzte bei Kollision zwischen Bielefeld und Gütersloh - Polizei bittet um Hinweise

Schwerer Unfall mit Fahrerflucht

Gütersloh/Bielefeld (cm). Aufgrund eines Unfalls musste die Autobahn 2 zwischen dem Kreuz Bielefeld und Gütersloh in Richtung Dortmund am Mittwochabend für etwa 30 Minuten gesperrt werden. Der Unfallverursacher und ein ebenfalls beteiligter Lkw-Fahrer flüchteten von der Unfallstelle. Zwei Personen wurden verletzt.

Der nicht mehr fahrbereite Seat musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 16.000 Euro. Foto: Christian Müller

Polizeiangaben zufolge ereignete sich der Vorfall um 20.57 Uhr. Ein 62-jähriger aus Aachen fuhr in Begleitung eines 64-Jährigen aus Stolberg in einem Seat Ateca auf dem mittleren Fahrstreifen der Autobahn in Richtung Dortmund. Kurz vor der Anschlussstelle Gütersloh überholte der Aachener einen Lkw, der auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. Von hinten näherte sich ein Audi mit hoher Geschwindigkeit. Der Fahrer beabsichtigte zwischen den beiden Fahrzeugen hindurchzufahren und versuchte den Seat zu schneiden. Dabei kam es zur Kollision.

Unfallverursacher flüchtet

Die beiden Insassen des Seats gerieten mit dem Wagen ins Schleudern und krachten in die Mittelschutzplanke. Sie mussten nach rettungsdienstlicher Untersuchung eher leicht verletzt ins Krankenhaus. Weder der Lkw- noch der Audifahrer kümmerten sich um die Verletzten und flüchteten von der Unfallstelle. Laut Zeugenaussagen soll es sich bei dem Audi um einen blauen Wagen vom Modell Avant oder A6 handeln.

Ein Unfallzeuge teilte den Beamten vor Ort mit, dass der Fahrer des blauen Audis bereits durch Drängeln, dichtes Auffahren und von rechts überholen aufgefallen war.

Der nicht mehr fahrbereite Seat musste abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten wurde die Autobahn 30 Minuten gesperrt, der Verkehr wurde anschließend bis etwa 22.30 Uhr links an der Unfallstelle vorbeigeführt. Am Seat Ateca entstand ein Sachschaden von etwa 16.000 Euro.

Die Polizei Bielefeld bittet Zeugen des Unfalls sich unter der Telefonnummer 0521/5450 zu melden. Insbesondere erhoffen sich die Beamten Hinweise zu den geflüchteten Unfallbeteiligten.

Steigende Fallzahlen

Seit 2015 steigen die Zahlen der Fahrerfluchten nach Verkehrsunfällen kontinuierlich an. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bereitet die Entwicklung Sorgen. Die Aufklärung der Fälle ist nun ein Schwerpunkt der Polizeiarbeit.

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