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Gütersloh

SPD fordert Wettbewerb zu Marten-Gelände

Gütersloh (din)

Die SPD fordert einen städtebaulichen Wettbewerb samt Bürgerbeteiligung für das Gelände der ehemaligen Wurstwarenfabrik Marten an der Bismarckstraße. Einen entsprechenden Antrag hat sie für die Sitzung des Planungsausschusses am Dienstag, 15. Juni, formuliert.

Zufahrt zur Fabrik: Auch die Stadtverwaltung favorisiert einen städtebaulichen Wettbewerb an der Bismarckstraße. Foto:

Einigkeit bestehe mit dem Eigentümer, der Rheda-Wiedenbrücker Asset Immobilien der Familie Clemens Tönnies, dass an der Stelle ein neues Wohnquartier entstehen solle, nicht nur für Mitarbeiter der Firma Tönnies, wie es heißt. Wegen der Lage und der Größe des Grundstücks von gut 1,3 Hektar sei es „sinnvoll und notwendig, durch einen Wettbewerb die städtebauliche Qualität des Quartiers zu sichern“, schreibt der planungspolitische Sprecher der SPD, Dr. Thomas Krümpelmann. 

Gefordert seien urbane Entwürfe mit Geschosswohnungsbau und Tiefgaragen sowie einer Durchlässigkeit, die der besonderen Lage der Fläche gerecht würden. Der Gestaltungsbeirat sei einzubeziehen. Die Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses sei durch einen detaillierten Bebauungsplan und städtebauliche Verträge zu sichern. Mit dem Gelände in Nachbarschaft zum Marktplatz und zur Rettungswache könne die letzte große Brachfläche in der Innenstadt einer neuen Nutzung zugeführt werden, so Krümpelmann.

Marten sei mit einer mehr als 150-jährigen Historie Teil der Stadtgeschichte. Viele Gütersloher sähen den Verwaltungstrakt als erhaltenswert an. Erhaltenswerte, symbolische Elemente des Gebäudebestands könnten nach Ansicht der SPD in die neue Planung integriert werden. Krümpelmann: „Es bietet sich hier die Möglichkeit, ein durchmischtes Wohngebiet in der Nähe zum Stadtkern zu schaffen.“

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