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Gütersloh

Stadt Gütersloh richtet Hotline für Flüchtlinge ein

Gütersloh (gl)

Die Stadt bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen vor. Auch eine zentrale Anlaufstelle im Rathaus soll eingerichtet werden.

Wer selbst als Flüchtling vom Russland-Ukraine-Krieg betroffen ist, kann genauso wie Freunde und Angehörige unter 05241/823355 Kontakt mit der Stadt Gütersloh aufnehmen.

Gütersloh (gl) - Die Stadt Gütersloh bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vor. Immer mehr Menschen, die vor dem dortigen Krieg fliehen, kommen nach Deutschland.

„Wir bereiten uns intensiv auf die Unterbringung von geflüchteten Menschen vor“

Auch in Gütersloh hätten bereits einige Zuflucht gefunden, heißt es aus dem Rathaus. „Aktuell gibt es noch keine verlässlichen Prognosen. Und wir wissen nicht, was auf Gütersloh zukommt, wir bereiten uns aber intensiv auf die Unterbringung und die Unterstützung von geflüchteten Menschen vor“, sagt Dezernent Henning Matthes. 

Dazu gehöre auch der Appell an die Geflüchteten und deren Freunde und Angehörigen, sich im Rathaus registrieren zu lassen, auch wenn eine private Unterkunft zur Verfügung stehe. „Wir wollen schnell und gezielt unterstützen“, sagt Matthes, und auch um den Überblick zu behalten, sei eine Registrierung wichtig.

Zentrale Ansprechstation soll im Rathaus eingerichtet werden

Betroffene, deren Freunde oder Angehörige sollen sich unter der Hotline 05241/823355 oder per E-Mail an ukraine-hilfe@guetersloh.de melden. Alle Informationen und auch Terminvorschläge seien dort erhältlich. „Wir richten eine zentrale Ansprechstation im Eingangsbereich des Rathauses ein“, sagt Matthes. 

Wer direkt ins Rathaus kommen möchte, sollte nach Möglichkeit folgende Dokumente und Informationen mitbringen: den Reisepass oder eine Kopie des Reisepasses, gegebenenfalls mit Kopie des Visums, Kopie der ID-Karten und sonstiger Dokumente, wie Heiratsurkunden, Informationen über das Einreisedatum und eine Kontaktadresse und Telefonnummer, unter der die Geflüchteten erreichbar seien.

„Die Hilfsbereitschaft ist absolut beeindruckend“

„Es erreichen uns Dutzende Anrufe und E-Mails mit Unterstützungsangeboten“, sagt Matthes. „Die Hilfsbereitschaft ist absolut beeindruckend. Wir nehmen alle Angebote auf und melden uns zurück, sobald es erforderlich wird, sie in Anspruch zu nehmen. Grundsätzlich gilt: Kleiderspenden werden bei den Wohlfahrtsverbänden aktuell nicht benötigt! Alle Kleiderkammern sind momentan gut gefüllt. Kleiderspenden werden aus diesem Grund derzeit nicht benötigt.“ 

Genauso meldeten sich aktuell viele Gütersloher mit Angeboten, ukrainische Vertriebene bei sich aufzunehmen oder Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Auch diese Angebote werden erfasst und im Bedarfsfall wird der Kontakt zu den Unterstützern aufgenommen.

An dieser Stelle gibt es weitere Informationen

Städtische Unterbringungsmöglichkeiten werden derzeit mit Hochdruck hergerichtet. Ukrainische Flüchtlinge können ohne Visum nach Deutschland einreisen und zunächst für 90 Tage bleiben. Alle Informationen und nützliche Links finden Betroffene und Unterstützer auf der Internetseite der Stadt Gütersloh.

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