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Gütersloh

Stadtwerke setzen Glasfaserausbau fort

Gütersloh (gl)

Die Stadtwerke führen den Glasfaserausbau in weiteren Stadtvierteln fort. Nach Sundern „Süd“ und „Isselhorst „Süd“ kommen nun Friedrichsdorf „Ost“ und Spexard „Nord“ an die Reihe. In beiden Gebieten haben sich laut Mitteilung des Versorgers genügend Anwohner für einen Glasfaseranschluss bis ins Haus entschieden

Hochgeschwindigkeits-Internet kommt jetzt auch nach Friedrichsdorf „Ost“. Diese Karte der Stadtwerke zeigt, wohin. Foto:

Ein wirtschaftlicher Ausbau des Netzes sei dort möglich. Alle ursprünglich geplanten Straßenzüge in diesen Bereichen werden an das Glasfasernetz angeschlossen. In dieser Woche hat die Netzgesellschaft mit Tiefbauarbeiten in Spexard begonnen. Startpunkt ist dort die Osningstraße. Und auch die Anwohner im Ausbaugebiet Friedrichsdorf „Ost“ müssen nicht mehr lange auf den Baustart warten. Ende Juli soll es an der Senner Straße losgehen. 

Aktuell verlegt die Netzgesellschaft im Zuge städtischer Straßenbauarbeiten in Friedrichsdorf Leerrohre für die Strom- und Glasfaserversorgung in der Windelsbleicher Straße. Insgesamt werden in den nächsten Wochen rund 600 Gebäude in den beiden Ausbaugebieten an das Glasfasernetz angeschlossen. Schon bald können die Anwohner dann von den zahlreichen Vorteilen eines Glasfaseranschlusses bis ins Haus profitieren. 

Ob Streaming und Gaming, Homeoffice und Telemedizin, Smart Home und Online-Shopping: Ein Glasfaseranschluss führt nicht nur zu mehr Geschwindigkeit, sondern steigert auch Stabilität, Flexibilität und Komfort bei der Nutzung des Internets, heißt es. 

„Unsere Kunden erhalten genau die Leistung, die sie gebucht haben und nutzen ihre Bandbreite ganz für sich allein“, erklärt Stadtwerke-Vertriebsleiter Gunnar Gühlstorf in der Mitteilung. „Datenpakete können ohne Unterbrechungen mit Lichtgeschwindigkeit verschickt werden.“ Im Unterschied zur Nutzung eines Kupferkabels sei die verfügbare Bandbreite deshalb nicht mehr von Nachbarn oder dem Standort des Verteilerkastens abhängig. 

Um die moderne Glasfaser-Technologie auch in ihr Gebiet zu holen, müssen laut Mitteilung vor allem die Anwohner im Bereich „Südlich Buxelstraße“ deutlich aktiver werden. Es ist das letzte Vermarktungsgebiet aus dem Jahr 2020, in dem sich noch nicht genügend Anwohner für einen Anschluss entschieden haben. „Noch ist dort alles möglich“, geben sich die Stadtwerke optimistisch. Und auch in Friedrichsdorf „Ost“ und „Spexard „Nord“ können sich Anwohner noch weiterhin für einen Glasfaseranschluss bis ins Haus entscheiden. 

Die Stadtwerke raten grundsätzlich: Wer Glasfaser in sein Gebiet holen und von den Vorteilen eines schnelleren Internetanschlusses profitieren möchte, sollte die Vermarktungsphase nicht erst verstreichen lassen, sondern rechtzeitig einen Vertrag abschließen. 

Nach den jüngsten Abschlüssen befinden sich nun noch acht Gebiete in der Vermarktung: „Südlich Buxelstraße“, Friedrichsdorf „Mitte“, Friedrichsdorf „Nord“, Isselhorst „Mitte“, Isselhorst „Nord“, Pavenstädt „Mitte“, Kahlertstraße „Ost“ sowie Kattenstroth „Süd“/Spexard „West“. 

Alle Infos rund um den Glasfaserausbau in Gütersloh und Gebietskarten gibt es unter www.stadtwerke-gt.de.

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