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Komplettumbau führt zur vorübergehenden Schließung 

Supermarkt in Isselhorst wird umfangreich renoviert

Gütersloh

Ab dem 4. Februar bleibt der Edeka-Markt in Isselhorst vier Wochen lang geschlossen. Der Grund ist ein Komplettumbau.

Im Februar starten Nuray Dreesbeimdieke (28, links), Vater Stephan Dreesbeimdieke (55, Mitte) und die stellvertretende Marktleiterin Melanie Emde (42) mit dem Umbau und der Erweiterung des Edeka-Markts in Isselhorst. Foto: Dünhölter

Gütersloh (jed) - 15 Jahre nach der letzten großen Renovierung 2008 macht das Team um Stephan Dreesbeimdieke (55) als Inhaber und Geschäftsführer des gleichnamigen Edeka-Markts an der Haller Straße 100 einen großen Schritt in die Zukunft.

Sortiment wird vergrößert

Im Februar wird der 1863 von seinem Urgroßvater Wilhelm Dreesbeimdieke gegründete Lebensmittelladen von Grund auf modernisiert, und um die bisherige Durchfahrt vor dem Ladenlokal erweitert. „Wir sprechen von einem kompletten Umbau. Das Sortiment wird vergrößert, wir bekommen eine dritte Kasse, einen Leergutautomaten, eine neue Fassade, neue Kühltechnik, einen neuen Molkerei-, SB- und Tiefkühlbereich. Energetisch sind wir damit auf dem allerneuesten Stand“, verrät der in der vierten Generation tätige Ur-Enkel des Firmengründers.

Das Projekt hat seinen Preis. Vier Wochen bleibt der bislang 750 Quadratmeter große Markt geschlossen. Am Freitag, 3. Februar, um 18 Uhr werden die Türen geschlossen – das Ausräumen beginnt.

Neueröffnung am 2. März

Die Neueröffnung ist für Donnerstag, 2. März, um 8 Uhr geplant. Dass sie vier Wochen schließend müssen, nehmen Stephan Dreesbeimdieke und seine Tochter Nuray (28) zähneknirschend in Kauf. „Natürlich tut es uns für unsere vielen treuen Stammkunden und jeden anderen Besucher total leid“, sagt der Chef. 

Leider „funktioniert ein Komplettumbau bei laufendem Betrieb nicht“. Der Vorschlag eines Zeltverkaufs auf dem benachbarten Parkplatz der angrenzenden, ehemaligen Grundschule sei „eine tolle Idee, die sich aber leider aus technischen Gründen nicht realisieren lässt“, so Dreesbeimdieke.

Rabatte an den letzten beiden Öffnungstagen

Kleines Trostpflaster: An den beiden letzten Öffnungstagen vor dem Umbau, 2. und 3. Februar, gibt es Rabatt auf alle Tiefkühlprodukte sowie Obst und Gemüse, Fleisch und Wurst sowie Käse. Was übrig bleibt, soll an die Gütersloher Tafel gestiftet werden.

„Wir wollen der Kundschaft ein moderneres und schöneres Einkaufserlebnis präsentieren“, verrät die stellvertretende Marktleiterin Melanie Emde (42) einen Grund für den Umbau. Ein zweiter sei die wachsende Kundschaft im prosperierenden Lutterdorf. 

Bio- und Vegan-Angebot wird erweitert

Das neue Prunkstück von „Frenser“ – wie der Versorger von alteingesessenen Isselhorstern noch genannt wird – soll die ebenfalls vergrößerte sowie in zeitgemäßer Optik daherkommende Obst- und Gemüseabteilung werden. Auch die Bereiche Bio und Vegan „werden aufgrund der großen Nachfrage erweitert“, verspricht Nuray Dreesbeimdieke.

Als echte Innovation bezeichnet ihr Vater auch die neue Theke der Bäckerei Glasenapp, die neben dem eigenen Ladenlokal an der Haller Straße 122 sowie dem Stammhaus am Kirchplatz damit auf wenigen 100 Metern gleich dreimal vertreten ist: „Das ist der Rolls Royce unter den Ladenausstattungen. Da haben sich Axel Glasenapp und seine Söhne nicht lumpen lassen.“

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