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Gütersloh

THW-Helfer im Einsatz gegen Hochwasser

Gütersloh (ei)

Rund 40 Einsatzkräfte der Ortsverbände Bünde, Gütersloh, Lemgo und Minden des Technischen Hilfswerks (THW) sind am Mittwochmittag nach Stolberg bei Aachen aufgebrochen. Dort unterstützen sie die Arbeiten nach der Flutkatastrophe.

Stellte am frühen Morgen Lunchpakete für die Helfer des THW zusammen: Hendrik Hinse. Foto:

Ausgerückt sind jeweils die Experten der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung mit vier Großfahrzeugen und zwei Mannschaftstransportern unter Leitung des Mindeners Pascal Hirnschal (28). An drei der vier Fahrzeuge war auch ein leistungsfähiges Notstromaggregat angehängt. 

Einsatz im und am Wasser

Getroffen hatten sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auf dem Gelände des Gütersloher Ortsverbands an der Straße Am Coesfeld in Spexard. Dort hatte Hendrik Hinse seit dem frühen Morgen Lunchpakete zusammengestellt. 

Der Einsatzauftrag war am späten Dienstagabend von der Regionalstelle in Bielefeld an die Verantwortlichen der jeweiligen Ortsverbände herangetragen worden. Die hatten dann ihre Mannschaften zusammengestellt, die sich am Vormittag trafen und dann über Gütersloh im Verband Richtung Südwesten fuhren. 

Zu den Aufgaben der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung gehören nach Angaben des THW beispielsweise das Arbeiten am Wasser mit dem Transportieren von Gütern oder Personen auf dem Wasser. Auch das Beleuchten von Arbeits- und Einsatzstellen, das Zerteilen von Holz oder Pumpenarbeiten gehören zu den Kernkompetenzen der Helferinnen und Helfer. Für diese Arbeiten haben sie entsprechende Lehrgänge besucht. Denn auch Elektroarbeiten und das Arbeiten mit Pumpen sowie der Transport von (Gefahr-)Gütern an Land, die Notunterbringung und Notversorgung gehören zu dem vielfältigen Aufgabengebiet. 

Aktive sind gegen eine Vielzahl von Krankheiten geimpft

So sind auf den Fahrzeugen beispielsweise ein Gabelstapler sowie Lager- und Transportcontainer untergebracht, damit die Aufgaben möglichst schnell und effektiv erledigt werden können. Da die Mitglieder oft im Ausland unterwegs sind und Hilfe leisten, sind die Aktiven gegen alle möglichen Erkrankungen geimpft, so auch gegen einen schweren Verlauf durch das Coronavirus.

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