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Gütersloh

Vandalen zerstören Ruhebank auf Gütersloher Dalkeinsel

Gütersloh (gl)

Vandalismus im Gütersloher Stadtpark. Eine Ruhebank auf der Dalkeinsel ist in Stücke geschlagen worden.

Sinnlose Zerstörungswut: Ein weiteres Exemplar der großen Ruhebänke auf der Dalkeinsel, die so gern von Stadtpark-Besuchern genutzt werden, ist kurz und klein geschlagen worden.

Gütersloh (gl) - Mit roher Gewalt und sinnloser Zerstörungswut sind in der Nacht zum Sonntag Menschen zu Werke gegangen. Sie haben eine der großen rotgestrichenen Ruhebänke auf der Dalkeinsel im Gütersloher Stadtpark demoliert.

Die einzelnen Leisten der Sitzfläche wurden vom Gestell gerissen und über die Rasenfläche verteilt worden. Die grauen Seitenteile des Gerüsts rissen die Vandale aus der Verankerung oder oder bogen sie zur Seite. Auch einige Platten der Standfläche wurden herausgehoben. So sind am Sonntag die Reste einer der Ruhebänke aufgefunden worden.

Wiederholungstat

„Was für eine sinnlose Zerstörungswut!“, schreibt Susanne Zimmermann, Leiterin des Fachbereichs Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung. In der Nacht zum Sonntag sei eine weitere Ruhebank auf der Dalkeinsel im Stadtpark Vandalismus zum Opfer gefallen. Bereits vor einigen Wochen seien Bänke in ähnlicher Weise zerstört worden.

„Der nicht unerhebliche Sachschaden – geschätzt 4500 Euro – steht auf dem einen Blatt, die Fassungslosigkeit über die Zerstörungswut auf einem anderen“, sagt Daniela Toman vom städtischen Fachbereich Grünflächen. Die Stadt werde auch in diesem Fall Anzeige gegen unbekannt bei der Polizei erstatten und die Kontrollen durch einen Sicherheitsdienst im Park verstärken. Aber auch ein Sicherheitsdienst könne nicht alle Nachstunden an allen Stellen des Parks abdecken, heißt es in der Mitteilung der Stadtverwaltung.

Weitere Einzäunung wird geprüft

Geprüft werde ebenfalls, ob eine weitere Einzäunung des Zugangs, der abends durch ein Tor verschlossen werde, umgesetzt werden solle. „Tatsache ist aber auch: Jede weitere Einzäunung müsste so massiv sein, dass sie nicht zu überwinden ist. Und das würde dem Charakter der Dalkeinsel als offenes Angebot in der natürlichen Umgebung widersprechen“, betont Susanne Zimmermann abschließend.

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