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Im Kreis Gütersloh gibt es Hinweise auf die erste Mutation in Ostwestfalen-Lippe

Verdacht auf südafrikanische Virus-Variante

Gütersloh (WB/du)

Im Kreis Gütersloh gibt es Hinweise darauf, dass erstmalig in Ostwestfalen-Lippe die südafrikanische Variante des Coronavirus aufgetaucht ist. „Die derzeitigen Laboranalysen sprechen sehr für dieses Ergebnis“, teilt die Verwaltung mit.

wn

Eine elektronenmikroskopische Aufnahme des «U.S. National Institute of Health» zeigt das neuartige Coronavirus. Foto: NIAID-RML/AP/dpa

Die definitive Bestätigung soll zu Beginn der kommenden Woche folgen. Derzeit überprüfen die Labore bei positiven Abstrichen stichprobenartig, ob es sich um das übliche Corona-Virus handelt oder um mutierte Formen, wie sie aus Großbritannien oder Südafrika bekannt sind. Das Verfahren nimmt mehrere Tage in Anspruch.

Zum Stand Samstag, 0 Uhr, waren im Kreis Gütersloh 11.940 (Vortag: 11.859) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.002 (10.858) Personen als genesen und 742 (812) als noch infiziert.

Die Covid-19-Fälle der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI 121,7 (119,7). Von den 742 noch infizierten Personen befinden sich 648 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 94 Patienten (110) stationär behandelt. Davon müssen nach wie vor zwölf Personen intensivmedizinisch versorgt und neun beatmet werden (8).

Im Kreis Gütersloh hat es sieben weitere Todesfälle gegeben. Drei über 70-jährige Personen (Werther), Versmold und Gütersloh), drei über 80-jährige Personen (Gütersloh) und eine über 90-jährige Person (Gütersloh) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 196 Personen (189) im Kreis Gütersloh gestorben, bei den das Virus nachgewiesen worden war.

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