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Neue Kindertageseinrichtung »Weserstraße« in Gütersloh offiziell eröffnet

Viel Platz für 90 Kinder

Gütersloh (WB). Am Rande von Gütersloh, direkt neben einer idyllisch gelegenen Pferde-Wiese, liegt die neue Kita »Weserstraße«, die am Freitag offiziell eröffnet worden ist. Sie bietet Platz für bis zu 90 Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren.

Wolfgang Wotke

Kinder aus der Tagesstätte am Teismannsweg haben zusammen mit den lokalprominenten Gästen einen Tanz zur Eröffnung aufgeführt. Es sind bunte Leuchtstäbchen verteilt worden. Foto: Wolfgang Wotke

Das schicke zweigeschossige und energieeffiziente Gebäude, das 2,4 Millionen Euro gekostet hat und in einer Rekordzeit entstanden ist, bietet viel Platz zum Spielen, Toben und Lernen. Investor Peter Oesterhellweg: »Die Nutzfläche beträgt 863 Quadratmeter.« Architekt Walter Gaisendrees hat eine Dreifachverglasung, eine Erdwärmepumpe und helle Spielflure eingeplant.

Erfahrene Erzieherin leitet die Einrichtung

Es sei eine Investition in die Zukunft, sagte Bürgermeister Henning Schulz und ergänzte, dass der Neubau und die Erweiterung von Kindertageseinrichtungen ganz weit oben auf der Agenda der Stadt stehe.

Mit Güzin Cetin-Kocabasglou habe man eine erfahrene Erzieherin als Leiterin gewinnen können, die über langjährige Berufserfahrung im Bereich der Jugendhilfe sowie auch im Elementarbereich verfüge und die zuvor in der stätischen Kita »Teismannsweg« gearbeitet habe. »Ich wünsche ihnen Mut und Kraft für ihre Arbeit.«

Ein Team von 14 Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen sowie einer Praktikantin wird zwei Gruppen für Kinder unter drei Jahren (20 Plätze) und drei Gruppen für Kinder zwischen drei und sechs Jahren betreuen. Das allerdings etappenweise, denn die Kids werden in kleinen Gruppen aufgenommen, um sich einzugewöhnen und um eine Beziehung zu den Mitarbeiterinnen aufzubauen. Nach dem ersten Quartal soll diese Phase abgeschlossen sein.

Ernährung spielt eine wichtige Rolle im Konzept

Die neue Kita verfüge über Schlaf- und Differenzierungsräumlichkeiten, begehbare Wickelkommoden und Kindertoiletten, erklärte Andrea Körber vom Fachbereich Kinder- und Jugendförderung, die von Beginn an den Neubau begleitet hatte.

Es gibt eine Versorgungsküche (das Mittagessen liefert das Städtische Klinikum) und eine so genannte »pädagogische Küche«, in der Kinder und Erzieherinnen rund um das Thema Ernährung und Hauswirtschaft lernen und arbeiten.

Ernährung und Gesundheit, so Körber, sei ein Schwerpunkt im Konzept der Kita. Ein weiterer sei die Sprachförderung. Eine der Mitarbeiterinnen ist ausgebildete Sprachförderkraft und arbeitet mit den Kindern in der Bibliothek.

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