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Gütersloh

Zwei Menschen eingeklemmt bei Autounfall in Gütersloh

Gütersloh (ei)

In Gütersloh ist es am Mittwochabend zu einem schweren Unfall gekommen. Dabei mussten Menschen aus ihrem Fahrzeug befreit werden. 

Mit mehreren Einsatzkräften befreite die Feuerwehr die eingeklemmten Fahrzeuginsassen in Gütersloh. Fotos: Eickhoff

Gütersloh (ei) - So schwer verletzt, dass er in die Spezialklinik „Gilead I“ in Bielefeld-Bethel eingeliefert werden musste, wurde bei dem Unfall an der Hans-Böckler-Straße ein 52-Jähriger Mercedes-Fahrer. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer der blauen A-Klasse gegen 22.30 Uhr auf der Hans-Böckler-Straße vom Westring aus kommend in Richtung Kiebitzstraße unterwegs. Im Bereich der ehemaligen Molkerei prallte der Wagen mit offenbar hoher Geschwindigkeit gegen eine Mittelinsel.

Wagen wird völlig zerstört

Die Limousine hob förmlich ab und setzte hinter der Mittelinsel wieder auf dem Asphalt auf. Anschließend touchierte der Wagen augenscheinlich einen am rechten Fahrbahnrand stehenden Straßenbaum und prallte dann im Bereich der A-Säule auf der Fahrerseite gegen einen weiteren Baum. Das Auto drehte sich durch die Wucht des Aufpralls und blieb quer im Bereich des Bürgersteigs völlig zerstört liegen. Dabei wurde auch die Einfriedung der ehemaligen Molkerei beschädigt.

Nach dem Notruf bei der Kreisleitstelle der Feuerwehr wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie des Löschzugs Gütersloh alarmiert, ferner die Notarzteinsatzfahrzeuge aus Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück sowie zwei Rettungswagen aus der Kreisstadt und ein weiterer aus Rheda-Wiedenbrück. Als erste Einsatzkräfte traf eine Streifenwagenbesatzung an der Unfallstelle ein. Weil der Mercedes stark qualmte, wurde ein Pulverlöscher eingesetzt. Die beiden Insassen waren eingeklemmt, konnten ohne technische Hilfe das Wrack nicht verlassen.

Beide Insassen eingeklemmt

Als wenige Augenblicke später die Feuerwehrleute eintrafen, wurde sofort die Rettung der beiden Schwerverletzten eingeleitet. Nach knapp 30 Minuten konnte zunächst die 37-jährige Beifahrerin befreit werden, rund zehn Minuten später auch der Fahrer. Die etwa zwei Dutzend Feuerwehrleute hatten zuvor fieberhaft auf beiden Seiten parallel mit hydraulischen Werkzeugen gearbeitet.Der Mercedes ist nach dem Aufprall ein Totalschaden.

Die Straße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten bis in die frühen Morgenstunden gesperrt. Dem Fahrer wurde wegen des Verdachts auf Alkohol am Steuer eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein sichergestellt. An dem Mercedes entstand Totalschaden. Er musste abgeschleppt werden.

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