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Barocke und orientalische Klänge verschmelzen bei der Eröffnung

Auftakt der Haller Bachtage

Halle

Die Haller Bach-Tage unter dem Motto „1723 Leipzig. 2023 Halle“ beginnen diesen Freitag. Außer für das Konzert am Samstag im Storck-Treffpunkt, das ausverkauft ist, gibt es für alle anderen Veranstaltungen noch Karten an der Abendkasse. Diese öffnet immer 45 Minuten vor Konzertbeginn. Dies gilt auch für die Eröffnungsveranstaltung sowie das Konzert am Sonntag,

Das Ensemble „Musica Alta Ripa“ mit kurdisch-syrischen Musikern eröffnet diesen Freitag in der St. Johanniskirche die Haller Bachtage. Foto: Liudmilla Jeremies

Eröffnungskonzert – „NOURUZ – Bach und kurdische Tänze“; Ensemble „Musica Alta Ripa“ mit kurdisch-syrischen Musikern am Freitag, 27. Januar, 19.30 Uhr in der St. Johanniskirche.

Nouruz“ heißt das wichtigste Fest in Kurdistan. Es steht für Neubeginn, Hoffnung und Freude – und findet jährlich am 21. März statt, dem Geburtstag von Johann Sebastian Bach! In NOURUZ lassen das Barockensemble Musica Alta Ripa sowie die kurdischen Ausnahmekünstler Mevan Younes (Buzuq/Komposition) und Hogir Göregen (Percussion) barocke und orientalische Klänge verschmelzen und interpretieren gemeinsam Tänze der Bach-Suiten mit Musik und Tänzen aus Kurdistan neu. Die Orchester-Suiten (BWV 1066-1069) von Johann Sebastian Bach gehören zu seinen bekanntesten Orchester-Werken. Eine Komposition von Mevan Younes für Barockensemble, Buzuq und Solo-Percussion wurde eigens für NOURUZ komponiert. Die Künstler aus Okzident und Orient haben in den vergangenen Jahren mit dem „neuen Klang“ Künstler und Publikum inspiriert und begeistert und garantieren ein klangliches Feuerwerk.

Das Konzert "Queer Bach" mit der A-Cappella-Band SLIXS am 28. Januar im Storck-Treffpunkt  ist bereits ausverkauft.  Foto:

Konzert – „Quer Bach“; A-Cappella-Band SLIXS am Samstag, 28. Januar, 18 Uhr im Storck-Treffpunkt (ausverkauft).

SLIXS stellen die Hörgewohnheiten des A Cappella Genres auf den Kopf. Mit ihrer kraftvollen und waghalsigen Mischung aus Pop und Jazz, Klassik und Weltmusik begeistern die sechs Vokalartist*innen bei Konzerten quer durch Europa und Asien.

Oratorienkonzert – G.P. Telemann; „Die Tageszeiten“, Bach Messe g-Moll; Leitung: Friedemann Engelbert am Sonntag, 29. Januar, 17 Uhr in der St. Johanniskirche.

Der 1757 in Hamburg entstandene Kantatenzyklus „Die Tageszeiten“ gehört zu den herausragenden Spätwerken Georg Philipp Telemanns. Eine Symphonie und vier Kantaten (Morgen, Mittag, Abend, Nacht) schildern empfindungsreich den Tagesablauf vom Erwachen der Natur bis zum Sonnenuntergang. Die Dichtung von Friedrich Wilhelm Zachariae und Telemanns Musik künden von der Naturschönheit sowie der sich darin offenbarenden Größe Gottes. Feingliedrige Kompositionsstrukturen und eine geistreiche Textumsetzung, farbige Instrumentierung und auf die jeweilige Tageszeit abgestimmte Klangbilder zeichnen das Werk aus. Dabei ist jeder Tageszeit durch ein Solo-Instrument eine besondere Klangfarbe zugewiesen: Morgen-Trompete, Mittag-Gambe, Abend-Traversflöten, Nacht-Fagott.

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