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Ein Jahr nach der Flut – Halle hat gespendet und angepackt - Bürgermeister Thomas Tappe und Spendeninitiator Charly Braun sind zur Gedenkfeier eingeladen

Bad Münstereifel sagt danke

Halle

Die Spuren der verheerenden Flut sind in der Innenstadt von Bad Münstereifel immer noch unübersehbar. Die Landesregierung NRW hat gerade in dieser Woche ihre Bilanz der Hilfszahlungen vorgestellt. Unter anderem mit deren Hilfe konnten wenigstens die ersten Geschäfte in der einstigen Fußgängerzone wieder öffnen. Halles Bürgermeister Thomas Tappe kann sich in Kürze selbst ein Bild der Entwicklung machen. Er ist anlässlich des Jahrestages der Katastrophe vom 14. Juli 2021 eingeladen von seiner Münstereifeler Amtskollegin Sabine Preiser-Marian zu einer Gedenk- und Dankesfeier.

Von Klaus-Peter Schillig

Wegräumen von Schutt war die erste Aufgabe der Helfer aus dem ganzen Bundesgebiet, darunter auch die Gruppe aus Halle. Foto: privat

Genau ein Jahr und drei Tage, nachdem das kleine Flüsschen Erft nach heftigen Regenfällen zum reißenden Strom geworden war und enorme Zerstörungen angerichtet hat an Privathäusern und öffentlichen Gebäuden, hat die Stadt Bad Münstereifel viele von denen eingeladen, die nach der Katastrophe selbst mit angepackt oder gespendet haben. Die Hilfsbereitschaft damals war riesig, auch in Halle. Von hier aus gab es zwei große Wochenendeinsätze mit Muskelkraft und Maschinen, aber auch einen kräftigen Zuschuss in die Kasse der extra für die Flutopfer gegründeten Bürgerstiftung: 110.000 Euro lieferten Ende September 2021 Thomas Tappe und die damalige HIW-Vorsitzende Sigrun Lohmeyer persönlich in Bad Münstereifel ab. Mit dabei auch Matthias Braun, besser bekannt in Halle unter seinem Spitznamen Charly, der die ganze Aktion ins Laufen gebracht hatte. Er wird den Bürgermeister auch am Sonntag, 17. Juli, zur Feierstunde begleiten. „Mehr Personen sind nicht möglich“, bedauert Thomas Tappe, denn im Schulzentrum Bad Münstereifel sei zu wenig Platz. Aus dem Heer der Helfer und Spender mussten deshalb 250 Menschen ausgewählt werden. Aus Halle eigentlich nur der Bürgermeister. Aber der hat, so erzählt er, bei seiner Kollegin persönlich dafür geworben, wenigstens den Initiator der Haller Spendenaktion mitbringen zu können.

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