BUND begründet seine ablehnende Stellungnahme zum Wasserverfahren der Firma Storck in Halle

„Brunnen sind schon ausgereizt“

Halle

In dem Verfahren um eine Ausweitung der Grundwasserförderung durch die August Storck KG hat der BUND als ein beteiligter Umweltverband am Dienstag seine erheblichen Zweifel erneuert, dass hier von behördlicher Seite in angemessener Weise mit den Grundwasservorräten und Förderrechten umgegangen wird.

Stefan Küppers

Hartmut Lüker, Dr. Manfred Dümmer und Matthias Landwehr als Vertreter des Naturschutzverbandes BUND (von links) erneuern und vertiefen ihre Kritik an der geplant erhöhten Grundwasser-Förderung von Storck und führen dazu Karten und Diagramme an. Foto: Stefan Küppers

Der örtliche BUND-Sprecher Hartmut Lüker, der Vorsitzende der BUND-Kreisgruppe Gütersloh, Matthias Landwehr, und Dr. Manfred Dümmer als BUND-Wasserfachmann stellten der Presse ihre umfängliche Einwendung im laufenden Genehmigungsverfahren sowie die damit verbundenen Hauptkritikpunkte vor. Im Fazit kommt der Verband zu der Auffassung, dass dem Wasserförder-Antrag von Storck nicht zugestimmt werden könne beziehungsweise erst zahlreiche Fragen und Defizite abgearbeitet werden müssten, bevor eine abschließende Stellungnahme des BUND möglich sei.

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