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Trotz einer weiterhin hohen Corona-Positivquote

Bürgertests stark abgesackt

Halle/Kreis Gütersloh

Mal abgesehen davon, dass in Bezug auf die seit Juli geltenden Bezahlungspflichten für Corona-Bürgertests allgemein weitgehend Verunsicherung herrscht, sind die Inzidenz-Zahlen mit positiv Getesteten immer noch sehr hoch in Halle und dem Kreis Gütersloh. Und das obwohl im Vergleich zur Corona-Hochzeit im vergangenen Januar nur noch ein Bruchteil der Bürger sich testen lässt. Das zeigen interessante Vergleichszahlen, die beim Kreis Gütersloh vorliegen.

 Robil Önaktug betreibt auch das Corona-Schnelltestzentrum am Alten Busbahnhof. Foto: Annemarie Bluhm-Weinhold

So sind in der vergangenen Woche (Kalenderwoche 32, Ende der Sommerferien in NRW) im Kreis Gütersloh 18.514 sogenannte Bürgertestungen durchgeführt worden. Davon sind laut Isabelle Gruschke von der Pressestelle des Kreises genau 1464 Corona-Tests positiv ausgefallen, was einer Positivquote von 7,9 Prozent entspricht. Die höchste Teilnahmezahl bei Tests gab es 2022 Anfang Januar (KW 1), als sich 140.491 Menschen im Kreis Gütersloh einem Bürgertest unterzogen. Die Trefferquote war seinerzeit mit 372 Positivtests oder 0,3 Prozent ausgesprochen niedrig. „Hier spielten die damals noch geltenden Restriktionen eine Rolle“, zeigt Isabelle Gruschke Wirkungszusammenhänge auf. Seinerzeit lag die sogenannte Inzidenz, die sich aus der Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche hochgerechnet auf 100.000 Einwohner ergibt, noch bei 221,2 im Kreis Gütersloh. Aktuell (Mitte August) liegt sie bei 352.

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