Planungsausschuss beschließt bei Enthaltung der Grünen Satzungsbeschluss für Storck-Bebauungsplan

„Dilemma“ hier, klares Bekenntnis dort

Halle

Nach gut vierjährigem Planverfahren ist der Bebauungsplan für die Storck-Erweiterung politisch quasi durch. Eine deutliche Mehrheit im Haller Planungsausschuss stimmte für die Planung und legte zugleich ein deutliches Bekenntnis zum Unternehmen Storck ab. Die Grünen enthielten sich und begründeten dies mit einem „Dilemma“.

Stefan Küppers

Blick auf das Storck-Werkgelände mit vorhandenen und auch künftig geplanten Produktionsgebäuden. Der verlegte Laibach ist in dieser Skizze nicht in der aktuell geplanten Form dargestellt. Foto: Storck

Begleitet von einer politischen Grundsatzdiskussion ist erste von mehreren Schritten für die finale Umsetzung der Storck-Erweiterungsplanung ist am Dienstagabend im Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss erfolgt. Mit einer deutlichen Mehrheit von neun Ja-Stimmen (CDU, SPD, UWG) und vier Enthaltungen (Grüne) hat das Gremium den zweiten Schritt im Verfahren für den Bebauungsplan (Offenlage) formal abgeschlossen und zugleich den Satzungsbeschluss gefasst. Wenn der Stadtrat, der coronabedingt nicht schon am 28. April, sondern erst am 16. Mai tagen soll, die Empfehlung bestätigen sollte, wird der Bebauungsplan rechtskräftig.

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