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Prozess vor dem Landgericht Bielefeld

Drogenplantage von Halle-Kölkebeck: Das sagen die Angeklagten 

Halle/Bielefeld

Von den fünf Männern (22, 29, 36, 39, 53 Jahre), die sich vor der 2. Großen Strafkammer des Landgerichts Bielefeld wegen des Verdachtes auf bandenmäßigen Drogenhandel von einer Plantage in Halle-Kölkebeck aus verantworten müssen, haben die meisten am dritten Verhandlungstag  zu erkennen gegeben, nur als Helfer mitgewirkt zu haben. Einer gab vor der Kammer die Deals mit Marihuana zu.

Von Volker Zeiger

Als die Drogenplantage in Kölkebeck bei einer Razzia der Kripo Anfang Mai dieses Jahres aufflog, fanden die Ermittler 5,5 Kilo Rauschgift im Straßenverkaufswert von etwa 550.000 Euro und beschlagnahmten 80.000 Euro Bargeld und einen Ein-Kilo-Silberbarren. Foto: Stefan Küppers

Seit Anfang November läuft der Prozess, der ursprünglich bis Mitte Januar 2023 angesetzt worden war. Nun scheint ein früheres Ende absehbar: Am dritten Verhandlungstag gab es über die Strafverteidiger Einlassungen zur Sache. Dem 39-jährigen Deutschen, der aus Halle stammt, wirft die Staatsanwaltschaft vor, den Festsaal des früheren Lokals Chaplins zum Drogenanbau zur Verfügung gestellt zu haben und zusammen mit seinem 36-jährigen Bruder für den gewinnbringenden Verkauf zuständig gewesen zu sein. Die anderen drei Angeklagten werden verdächtigt, das notwendige Material besorgt zu haben. Sie sollen auch für den technischen Betrieb und die Pflege der Plantage verantwortlich gewesen sein.

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