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Die TG Hörste feiert mit vielen Gästen die Einweihung ihres neuen Vereinsheims

Ein Rothaus für das ganze Dorf

Halle-Hörste (WB). »Ich hoffe, der gute Geist des Hauses wird die nächsten 100 Jahre Bestand haben. Es wurde für den Verein, aber auch für das ganze Dorf gebaut. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten war großartig«, sagt Fred Pischner im Rahmen der offiziellen Einweihung des Rothauses, zu der am Samstagnachmittag zahlreiche Gäste aus der Umgebung erschienen sind.

Malte Krammenschneider

Ein bisschen Blau zwischen all dem Rot: Mit einem Präsent gratuliert Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann TG-Vorsitzendem Frank Klostermann sowie den Fußball-Abteilungsleitern Stefan Uthmann und Fred Pischner (von links).  

Sie alle wollen das neue Schmuckstück der TG Hörste persönlich in Augenschein nehmen, das mit viel Liebe zum Detail und nach den Plänen von Martin Hagemeyer gestaltet wurde.

»Fast ein wenig schade«

Einen großen Anteil am Erfolg des nach nur etwa 14 Monaten abgeschlossenen Bauprojektes haben die Mitglieder selbst. Denn viele von ihnen haben mit angepackt, um den lang gehegten Traum vom eigenen Vereinsheim zu realisieren. »Wir haben viel in Eigenregie gemacht und dafür so manchen Feierabend und Samstag geopfert«, erklärt Stefan Uthmann, der gemeinsam mit Fred Pischner die Fußballabteilung der TG leitet. Beide haben sich ganz besonders für das Rothaus 32 engagiert und schauen gerne auf die vergangenen Monate zurück. »Es ist irgendwie auch schade, dass die Bauzeit nun endet. Es hat großen Spaß gemacht und wir waren eine tolle Gemeinschaft«, sagt Fred Pischner.

Alte Theke im neuen Haus

Auch Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann gratuliert den Hörstern an diesem Tag zu ihrem Rothaus und betont, dass die Stadt derzeit viel Geld in die Hand nehme, um die Sportvereine der Lindenstadt und seiner Ortsteile zu stärken. »Es sieht wirklich toll aus. Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich«, sagt die Bürgermeisterin und überreicht den Verantwortlichen um den TG Vorsitzenden Frank Klostermann anschließend einen Präsentkorb. Dieser bekommt genau so einen Ehrenplatz wie die ehemalige Theke der Wiesenschenke. Sie wurde laut Fred Pischner im neuen Vereinsheim verbaut und stehe für die Kombination aus Neuem und Geschichte.

Für alle offen

»Mir ist es wichtig zu betonen, dass das Rothaus allen guten Menschen offen steht. Ganz gleich, welche Nationalität und Religion sie haben. Wir haben hier eine Willkommenskultur in Hörste«, sagt Fred Pischner, der sich auch bei der benachbarten Firma Gerling bedankt, die ein Schild, das auf das Rothaus an der Hörster Straße Nummer 8 hinweist, gesponsert hat.

Auch Thomas Wöstmann von der Handballabteilung der TG Hörste beglückwünscht alle Beteiligten zum Rothaus 32 und macht deutlich, dass das Vereinsheim eine Heimat für Mitglieder aus allen Abteilungen sein soll. »Wir freuen uns darauf, dieses Gebäude mit Leben zu füllen«, sagt Wöstmann, der zwei Stehtische als Einweihungsgeschenk mitgebracht hat – natürlich in rot und weiß.

Dank Kroos unvergesslich

Im Anschluss an die offiziellen Ansprachen lassen es sich die Gäste bei Bratwurst und Bier gut gehen. Sie kommen auf der Terrasse miteinander ins Gespräch oder lassen sich von Mitgliedern durch das neue Zuhause der Rothosen führen. Den feierlichen Abschluss der Veranstaltung bildet ein WM-Rudelgucken im großen Vereinsraum. Dank Toni Kroos bekanntlich ein überaus emotionaler Abend, den die Gäste für immer mit dem Rothaus 32 verbinden werden.

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