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Court-Hotel am Stadion in Halle öffnet die Brasserie – Ganz neues Konzept fürs Haus

Erstes Haus am Platz

Halle (WB). Nicht nur der Name ist neu: 26 Jahre nach der Eröffnung hat sich das Court Hotel am Stadion, heute OWL-Arena, ganz neu aufgestellt. Nicht nur mit frischer Farbe: Blattgold am Schriftzug macht klar, dass das Hotel wieder Anspruch erhebt auf den Titel als „erstes Haus am Platz“. Auch mit dem Angebot in der Court Brasserie, dem früheren Restaurant La Fontana, und der Lounge-Bar.

Klaudia Genuit-Thiessen

Ein neues Outfit haben sich Hotel-Lobby und Restaurant zugelegt: Hoteldirektor Torsten Carll (links) und Ralf Weber als Geschäftsführer des Court Hotels laden Gäste ein in die Court Brasserie. Die Räume zeigen sich in ganz neuem Look. Foto: Klaudia Genuit-Thiessen

„Die Ansprüche und die Standards steigen, und wir haben dank der großen heimischen Wirtschaftsunternehmen immer mehr internationale Gäste. Dem wollen wir mit einem ganz neuen Konzept Rechnung tragen“, sagt Ralf Weber, der Geschäftsführer des Vier-Sterne-Hauses. Nach den unruhigen Zeiten 2019 sei es wichtig, ein Zeichen zu setzen – auch für die Geschäftspartner. Jetzt fühle man sich für die Zukunft gut aufgestellt.

Als neuer Direktor des Hotels stimmt Torsten Carll (49) zu. „Wir wissen, dass wir einen langen Weg zu gehen haben, um Vertrauen in der Region zurückzugewinnen“, ergänzt der Mann vom Fach, der aus Bad Salzuflen stammt und nach Stationen in Hyatt- und Starwood-Hotels zuletzt bei der Dormero-Kette in Düsseldorf, Dresden und Bonn tätig war. „Das ist unser Auftrag in diesem Jahr“, sagt der Vater von zwei Kindern, dessen Familie in Ahrweiler lebt.

Das frühere Sportpark-Hotel steckt baulich noch mitten in der ersten großen Renovierung seit der Eröffnung 1994. Insgesamt werden 101 Zimmer und fünf Suiten in Haupt- und Nebenhaus fit gemacht. Die ersten 24 Räume sind startklar. Nach einer kurzen Umbaupause präsentiert sich das Hotel optisch frisch als modernes Tagungshotel und stilvolle Event-Location, ohne seine „sportliche DNA“ aufzugeben. Bis zum Start der Noventi Open sollen weitere 36 Räume fertig sein, der Rest spätestens 2021.

Bei aller Internationalität und Eleganz – das Haus hat sich zum Ziel gesetzt, den Gästen eine persönlichere Ansprache zu bieten als bisher. Torsten Carll: „Wir haben einen absoluten Willen zur Dienstleistung“. Die Verwurzelung in der Region sieht der Hoteldirektor auch als Verpflichtung. Gäste sollen das Gefühl bekommen, dass alles in den besten Händen ist. „Auch für Familien- und Firmenfeiern wollen wir das Vertrauen aufbauen, dass alles klappt.“ Alles ist neu in Restaurant und Lounge Bar, Lobby: 400 Quadratmeter Teppich, 70 massive Eichentische, acht Buffetstationen und viele Wandflächen. Bänke und mit Leder gestalteter Bar-Tresen sind mindestens neu bezogen. Zwei neue Flat-Screens und ein digitales Infoboard weisen bei Tagungen den Weg durchs Haus. Wellness- und Beauty-Center sind aufgefrischt, das renovierte Schwimmbad hat einen Sternenhimmel mit LED-Technik und der Saunabereich ein neues Farbkonzept bekommen.

Die neuen Ziele schlagen sich personell nieder. Unter den insgesamt 71 Mitarbeitern ist mit Derek Brachmann auch ein neuer F&B-Manager, mit Lutz Lachmann ein Verkauf- und Veranstaltungsleiter. Schließlich übernimmt das Hotel auch das Catering im Event-Center. Elf Azubis arbeiten im Haus. Erstmals sind im Herbst junge Leute eingeladen sich auch als Hotelkaufleute und für ein duales Studium im Hotelmanagement zu bewerben. Torsten Carll: „Als Alleinkämpfer in der Hotellerie sind wir ganz breit aufgestellt“.

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