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Kommentar zu der kritischen Lage an der Haller Gesamtschule

Große Emotionen und ein nüchterner Blick

Das Zusammenrücken einer Schule in der Krise ist zu loben, meint der WB-Kommentator zur aktuellen Lage an der Gesamtschule. Doch der nüchterne Blick auf die vergangenen Jahre zeigt, dass sich viele Probleme lange abgezeichnet haben.

Ein Kommentar von Stefan Küppers

„Du bist willkommen“ steht auf der Litfasssäule am Zugang zur Gesamtschule Halle. Doch es müssten deutlich mehr Schüler kommen. Foto: Küppers

Etwa 100 Besucher haben sich am Donnerstagabend auf der Sporthallen-Tribüne an der Masch eingefunden, um die Sitzung des Schulausschusses zu verfolgen und zum überwiegenden Teil der Gesamtschule den Rücken zu stärken. „Ach!“, so möchte man ausrufen, wenn diese 100 doch auch die Anmeldezahl an der Gesamtschule in der übernächsten Woche wäre. Dann würden sich manche Probleme fast von alleine lösen. Nach sehr schwachen Anmeldezahlen der letzten Jahre (82, 74 und schließlich nur noch 67 Kinder) wäre ein solcher Zuspruch das Signal, um eine Trendwende zu dokumentieren. Und man könnte der gestrengen Schulaufsicht in Detmold nachweisen, dass zumindest quantitativ der notwendig stabile Unterbau für eine kleine, aber feine Oberstufe wieder gelänge.

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