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Auch bei Corona-Sorgen: Die Stadt wird schick gemacht mit Kunst, Blumen und attraktiven Sitzgelegenheiten

Halle einladend machen trotz alledem

Halle

Es ist ein Hauch von Trotzstimmung, die am Montag durch die Haller Innenstadt weht. Während der Corona-Krisenstab des Kreises Gütersloh erst am Montagnachmittag seine Beratungen aufgenommen hat, mit welchen Maßnahmen den steigenden Corona-Zahlen begegnet werden soll und wie in der nächsten Zeit die Regeln für das Einkaufen gefasst sind, haben viele Haller Geschäftsbetreiber damit begonnen, ihre Kunden auf besondere Art und Weise einzuladen.

Stefan Küppers

Metallkünstler Christoph Kasper baut an einer Häuserfassade an der Bahnhofstraße eines seiner insgesamt acht Objekte auf, mit denen Akzente in der Haller Innenstadt gesetzt werden sollen. Foto: Küppers

Vor einer Woche hatten in einer gemeinsamen Aktion die Haller Interessen- und Werbegemeinschaft HIW, die Stadt Halle, die Kampagne „Kauf im Ort“ sowie das Innenstadtmanagement beschlossen, dass in dieser Osterzeit den Kunden in Halle etwas Besonderes geboten werden soll. Und auch wenn seit Tagen alle von neuen Lockdowns reden, die Haller Akteure wollen durchziehen. Und Geschäftsleute setzen damit zugleich Zeichen, dass sie noch da sind. Denn die überall gleichen Tische und Stühle, garniert mit einem kleinen Blumenschmuck und drapiert mit Sitzkissen der Kampagne „Kauf im Ort“ verstoßen für sich genommen ja gegen keine Corona-Vorschrift. Sie machen einfach den Ort einladender und attraktiver für die Kundschaft, die in den nächsten Tagen und Wochen nur nach verschärften Bedingungen einkaufen dürfen. Der Kreis Gütersloh hat nach seiner Corona-Krisenstab-Sitzung dazu eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die verstärkte Tests mit strengeren Regeln vorsieht.

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