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Forderung in Gutachten, dass Einbauten auf verkehrswichtigen Straßen zurückgebaut werden, wird von Grünen, SPD und UWG nicht mitgetragen

Haller Ratsmehrheit lehnt Bitte der Feuerwehr ab

Halle

Es klingt ein wenig paradox: Der Haller Stadtrat stimmt zunächst einstimmig für die Annahme des jüngst vorgestellten Brandschutzbedarfsplanes. Doch im zweiten Schritt wird mehrheitlich eine zentrale und kritische Aussage des Gutachters im neuen Plan nicht mitgetragen. Grund sind die großen politischen Konflikte in der Haller Verkehrspolitik.

Von Stefan Küppers

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt mit Blaulicht zu einem Einsatz. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Es geht um folgenden Satz im Brandschutzbedarfsplan auf Seite 80, den der Gutachter zusammen mit den Führungen der Haller Feuerwehr als eine zentrale Aussage erarbeitet hat: "Um ein schnelles Anrücken der ehrenamtlichen Kräfte zum jeweiligen Feuerwehrhaus sowie ein fristgerechtes Eintreffen der Einsatzfahrzeuge zum Einsatzort zu gewähren, ist darauf hinzuwirken, die verkehrsberuhigenden straßenbaulichen Maßnahmen auf den für die Feuerwehr strategisch wichtigen Routen wieder zurückzubauen." Diese Maßnahme soll dazu beitragen, dass die Eintreff Zeit im Alarmfall am Einsatzort nach spätestens zehn Minuten gewährleistet. Laut Brandschutzbedarfsplan ist dies bei jedem vierten Einsatz in Halle nicht mehr der Fall.

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