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Halle

In letzter Sekunde der Ermordung entgangen

Halle/Bielefeld

„Die Sterns sind eine der wenigen jüdischen Familien, auf deren Stolpersteinen das hoffnungsvolle Wort Flucht zu lesen ist“, sagt Historikerin Dr. Katja Kosubek bei einer Zeremonie vor dem Haus Paulusstraße 28 in Bielefeld.

Von Johannes Gerhards

Teilnehmer der Verlegeaktion erinnern mit Bildern an die Mitglieder der aus Halle stammenden Familie Stern, denen in den 1930er Jahren die Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland gelangIn der Detmolder Straße 129 erinnern fünf neue Stolpersteine an Herbert, Helene, Marlies, Lore und Eva Stern. Die unteren Steine liegen schon seit einigen Jahren hier. Die Mitglieder der Familie Gottschalk wurden im Warschauer Ghetto ermordet.In der Paulusstraße 28 wohnten bis zur Flucht Paula und Robert Stern. Diese Stolpersteine erinnern an die jüdische Familie.Paula und Robert Stern wohnten in der Paulusstraße in Bielefeld. Der ehemals florierende Betrieb in Halle musste verkauft werden, um ihre Flucht zu ermöglichen. Foto: GerhardsHaller Zeiträume

Buchstäblich in letzter Sekunde traten Robert und Paula Stern am 22. März 1939 ihre Schiffsreise nach Übersee an und entgingen so der Ermordung durch die Nationalsozialisten.

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