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Betriebsrat plant Gegenvorschlag für Dissen

Kampf um Homann geht weiter

Dissen (WB). Der Betriebsrat des Feinkostherstellers Homann kämpft weiter um einen Verbleib am Stammsitz Dissen im Landkreis Osnabrück – und gegen die vom Mutterkonzern Müller für 2020 geplante Verlagerung nach Sachsen. Mit einem eigenen Konzept will die Arbeitnehmerseite zeigen, »dass Dissen sogar der bessere Standort« ist. Am Montag tagte der Betriebsrat mit der Firmenleitung.

Oliver Horst

Das Homann-Stammwerk in Dissen an der Grenze zu OWL. Foto: Küppers

»Es gibt immer noch eine Chance für Dissen, ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben«, sagt Betriebsratsvorsitzender Andreas Straede.

»Die Informationen, die wir bislang hatten, reichten bei weitem nicht, um die Entscheidung gegen Dissen zu begründen.« Straede forderte weitere Unterlagen und Zahlen ein – auch, um auf dieser Basis mit einer Unternehmensberatung das Dissener Alternativkonzept erarbeiten zu können.

»Unseren Gegenvorschlag werden wir der Unternehmensleitung bei einem zweiten Treffen im Juni vorlegen und dann auch öffentlich vorstellen.« Straede fordert »eine faire Chance«. Die Gegenseite habe gesagt: »Zeigt uns euren Entwurf und dann reden wir weiter.«

Mehr lesen Sie am Dienstag, 16. April, im WESTFALEN-BLATT.

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