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Heinz-Erhardt-Abend am 6. und 7. November im »Rossini« in Halle

Noch ’n Gedicht

Halle (WB/mk). Auch 40 Jahre nach seinem Tod ist Heinz Erhardt laut Focus-Umfrage immer noch derjenige, der die Deutschen am meisten zum Lachen bringt. Kabarettist Martin Lüker huldigt dem Komödianten am 6. und 7. November im Haller »Rossini«.

Kabarettist Martin Lüker (links) und Gastgeber Emil Sickendiek huldigen an gleich zwei Abenden im November dem unvergessenen Heinz Erhardt. Foto: Malte Krammenschneider

»Er war ein sprachlicher Virtuose, niemals niveaulos und reich an musikalischem und kulturellem Wissen. Das bietet heute leider niemand mehr«, findet der in Halle geborene und in Borgholzhausen aufgewachsene Martin Lüker. Er spielt Heinz Erhardt schon seit 13 Jahren nach und feiert damit deutschlandweit Erfolge. Lüker bringt bei seinen Darbietungen auch immer eine eigene Note ein.

Kabarettist Martin Lüker

Wer sich davon überzeugen möchte, dem bieten sich jetzt zwei Gelegenheiten, denn am Mittwoch und Donnerstag, 6. und 7. November, ist der Kabarettist jeweils ab 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) zu Gast im Restaurant »Rossini«. »Es ist immer wieder schön in die alte Heimat zu kommen«, sagt der Wahl-Kasseler Lüker, der seine Verbindung zu Heinz Erhardt seiner Großmutter verdankt. »Sie war immer ein großer Fan, und so ist man als Kind mit ihm groß geworden«, erklärt Lüker, der nach einem Studium an der Musikhochschule Detmold immer tiefer in die Welt von Heinz Erhardt eintauchte.

Vom Radiomoderator zu einem der beliebtesten Entertainer der jungen Bundesrepublik

Einem 1909 in Riga geborenen Mann, der sich laut Lüker kontinuierlich vom Radiomoderator zu einem der beliebtesten Entertainer der jungen Bundesrepublik »hochgearbeitet« habe. »Er umspielte damals den kleinen Mann, den Bonsai-Don-Quijote im Kampf mit den Windmühlen des Alltags« so Martin Lüker, der seinen Zuhörern »heinzigartige« Lieder, Sketche und Gedichte mit Lach-Garantie präsentieren möchte.

Karten kosten 20 Euro. Das parallel angebotene Drei-Gänge-Menü bietet Gastgeber Emil Sickendiek zum Preis von 29 Euro an. Näheres vor Ort oder unter Telefon 0 52 01/97 17 10.

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