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Hörster Volksfest begeistert mit Hemdsärmelball und Oldtimerschau

Oktoberfest schon im August eine Riesen-Gaudi

Halle-Hörste  (WB). Ein paar Buden, ein Karussell, ein großes Festzelt und jede Menge gut gelaunte Menschen: Dass die Hörster nicht viel brauchen, um drei Tage lang ausgiebig zu feiern und gute Stimmung zu verbreiten, wurde beim jüngsten Volksfest einmal mehr deutlich.

Malte Krammenschneider

Anna Goldbecker, Claudia Lange und Lara Goldbecker (von links) stoßen beim Hörster Oktoberfest an, das den Auftakt zum dreitägigen Volksfest bildet. Foto: Malte Krammenschneider

Denn von Freitag bis Sonntag zog es zahlreiche Bürger jeden Alters auf das Festgelände an der Neuen Dorfstraße.

Bereits zum zweiten Mal wurden die Feierlichkeiten am Freitagabend mit dem wohl frühesten Oktoberfest der näheren Umgebung eröffnet. Für die Traditionsveranstaltung ein neuer Impuls, der zur Freude der Organisatoren auch in diesem Jahr gut angenommen wurde. Ein Großteil der Besucher erschien sogar in Lederhosen und feschen Dirndl, so dass nach dem Fassanstich von Festwirt Siggi Herzog 30 Liter Freibier flossen und echte Wies’n-Atmosphäre aufkam. Nicht zuletzt auch dank der musikalischen Begleitung der Beelener Oktoberfest- und Partyband »Törn on«, die zum Schunkeln und lautstarkem Mitsingen animierte.

Kinderflohmarkt, Hemdsärmelball, Festumzug und alte Autos

Tags darauf schlug dann zunächst die Stunde der Schnäppchenjäger, denn ein Kinderflohmarkt bot allerhand mehr oder weniger Nützliches für Heranwachsende an, bevor es zur späteren Stunde wieder richtig voll auf dem Festplatz wurde. Anlass war der Hemdsärmelball, der mit der Band »Nightlife« und »DJ Schibi« allein an diesem Abend hunderte Gäste in das Festzelt lockte. Jung und Alt nahmen die Tanzfläche in Beschlag und schienen sich prächtig zu amüsieren.

Während der Freitag und auch der Samstag trocken über die Bühne gingen, wollte der Regen am Sonntag, der übrigens mit einem Familiengottesdienst begann, bis auf kurze Pausen scheinbar nicht aufhören. Für die Organisatoren der Oldtimerschau natürlich ein Ärgernis, Hörstes KFZ-Experte Jürgen Knehans zeigte sich dennoch zufrieden.

Trotz des Wetters gut besucht

»Toll, dass trotz des Wetters so viele vorbeigekommen sind. Es müssten etwa 40 Fahrzeuge sein«, sagte Knehans, der sich wie viele der mit Regenschirmen ausgestatteten Besucher an einem Mercedes Benz 170 aus den 40er Jahren, einem BMW CSI von 1973 oder einem 59er Opel Olympia Rekord erfreuen konnte. Letzterer wurde von den Eggeberger Brüdern Klaus und Stefan Ellerbrake in den vergangenen zwei Jahren mit viel Liebe zum Detail restauriert und erstrahlt nun in neuem alten Glanz. »Wir haben viel Arbeit reingesteckt und den ganzen Motor zerlegt«, berichtete Klaus Ellerbrake, dem die geschwungene, amerikanische Form des Fahrzeugs besonders gut gefällt.

Nach der Oldtimerschau folgte Sonntagnachmittag der traditionelle Umzug der Hörster Vereine durch das mit bunten Bändern geschmückte Dorf, bevor das Volksfest mit dem beeindruckenden Fackelumzug samt anschließendem Kehraus einen stimmungsvollen Abschluss fand. »Wir sind sehr zufrieden. Es waren viele Leute da. Sie mögen das Unkomplizierte und freuen sich darauf, beim Volksfest Menschen zu treffen, die sie schon lange nicht mehr gesehen haben«, sagte Hörstes Löschzugführer und Mitorganisator Peter Goldbecker.

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