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Ristorante und Pizzeria »Alfano’s« eröffnet am Dienstag

»Salute« auf Italiens Klassiker

Halle (kg). Schwarz-Weiß-Fotos von klassischen Schönheiten wie Sophia Loren und Claudia Cardinale oder Sänger Adriano Celentano schmücken die Wände. Sie sind schließlich Kult – auch dort, wo die weltberühmte italienische Küche Gäste anlockt wie im neuen »Alfano’s« gegenüber vom Haller Amtsgericht. Ristorante und Pizzeria eröffnen am kommenden Dienstag.

Mit Geschäftsführerin Laura Graul freut sich Immobilienverwalter Norbert Luther auf die Eröffnung des Ristorante und Pizzeria »Alfano’s« am nächsten Dienstag. Foto: Klaudia Genuit-Thiessen

Das Interieur in dem denkmalgeschützten Haus an der Langen Straße ist elegant und zurückhaltend gestaltet. Dort freut sich Geschäftsführerin Laura Graul (22) – unterstützt von der großen Familie Alfano – auf die Gäste. Antipasti, Pasta, Pizza und »Alfano’s Specials« stehen auf der Speisekarte, aber auch bekannte, klassische Fleischgerichte wie Saltimbocca (Kalbsmedaillons mit Schinken und Salbei) und Leckeres aus dem Meer wie Gamberoni (Riesengarnelen) und Calamari (Tintenfischringe). »Küche und Service sind fest in Familienhand«, sagt Chefin Erica Alfano schmunzelnd. die Mutter von zwei Töchtern, die selbst in einem Fachwerkhaus lebt, spricht augenzwinkernd auch von »Frauenpower«. Zudem bietet das Ristorante schöne Weine und Kaffee.

Schließlich ist die Borgholzhausener Familie, die viele Jahre das »La Venghauss« in Werther betrieben hat, in der heimischen Gastronomie-Szene keine Unbekannte. In Halle betreiben die Alfanos derzeit noch das »Domenico« in Künsebeck. Als die Familie Interesse anmeldete, hat darum auch Immobilienverwalter Norbert Luther einer Renovierung des Fachwerkgebäudes zugestimmt, das im Besitz der Erbengemeinschaft Mierig ist. »Es hat schon viele Bewerber gegeben. Aber mit der Familie Alfano sind die Aussichten gut – sonst hätten wir es auch nicht gemacht.«

Damit spricht der Fachmann vom Immobilienbüro Marlies Luther die Sanierung des Hauses an, das 1840 erstmals schriftlich erwähnt worden ist und im Obergeschoss Platz für zwei Wohnungen bietet. Sieben Jahre haben die Räume, in denen zuletzt das China-Restaurant »Panda« betrieben wurde, leer gestanden. »Wenn der Lkw-Verkehr erst einmal völlig aus der Stadt heraus ist, bildet sich hier ein neues Zentrum«, ist Norbert Luther überzeugt.

Sieben Wochen hat die Renovierung gedauert. Die Räume – insgesamt 130 Quadratmeter – sind bis auf den Fliesenboden neu, aber denkmalgerecht gestaltet. Eine Heizung wurde neu installiert, Elektrotechnik, ja selbst die Profi-Küche ist ganz neu.

An kleineren und größeren Tischen finden 48 Gäste Platz. Und zwar dienstags bis freitags in der zeit von 11.30 bis 14 Uhr und 17.30 bis 22 Uhr sowie samstags und sonntags von 17 bis 22 Uhr. Zudem liefert ein »Pizza-Taxi« auch außer Haus.

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