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Hydrogeologe: Durch lange Trockenphasen hat Wasservorkommen leicht abgenommen

So steht's ums Haller Grundwasser

Halle

Die länger anhaltenden Trocken- und Dürrephasen der letzten Sommer haben in Halle dazu geführt, dass das Grundwasserdargebot im Stadtgebiet leicht abgenommen hat.

Von Stefan Küppers

Blick auf das Haller Wasserwerk, wo das aus dem tief gelegenen Grundwasser gewonnene Trinkwasser verarbeitet wird. Foto: Stefan Küppers

Wie der Hydrogeologe Frank Schmidt in einer Ausarbeitung für die Stadt Halle ermittelt hat, summiert sich seit 2009 das Defizit bei der jährlichen Grundwasserneubildung in Halle auf zwei bis drei Prozent. Schmidt hat ein durchschnittliches Gesamtgrundwasservolumen von 117 Millionen Kubikmeter für das Haller Kernstadtgebiet ermittelt. Durch die Niederschlagsdefizite der vergangenen Jahre habe der Grundwasserspeicher rund 2,5 Millionen Kubikmeter seines mittleren Volumens verloren, was etwa 2,1 Prozent entspricht.

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