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Am Kreisgymnasium Halle gibt es manche Zweifel wegen anstehender Corona-Selbsttestungen von Schülern

Testtücken und der „Beipackzettel“

Halle

Seit dieser Woche läuft wieder der Präsenzunterricht, unter anderem am Kreisgymnasium Halle. Und eigentlich sollen für eine zusätzliche Absicherung in der Pandemie regelmäßig Antigen-Schnelltests von den Schülern durchgeführt werden. Doch auch am dritten Schultag in dieser Woche konnten am KGH keine Schnelltests durchgeführt werden, einfach weil sie bislang nicht geliefert waren. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum KGH-Direktor Markus Spindler über das bisherige Vorgehen und die absehbaren Abläufe gelinde gesagt verschnupft ist, um im Bild des Corona-Schnelltests in der Nase zu bleiben.

Stefan Küppers

KGH-Direktor Markus Spindler präsentiert den „Beipackzettel“ für den ordnungsgemäßen Ablauf von Corona-Schnelltests in Schulen. Spindler hat Zweifel, dass gerade alle jüngeren Schüler das geregelt kriegen, weil Lehrer ihnen auch nicht zur Hand gehen dürfen. Foto: Stefan Küppers

Spindler hat sich in den vergangenen Tagen durch seitenlange Dienstanweisungen für die Schulen in Sachen Schnelltests durchgearbeitet. Gut vorbereitet auf die Lage sieht er sich dennoch nicht. Bis zum Beginn der Osterferien Ende nächster Woche (26. März) soll jeder der 718 KGH-Schüler einen Antigen-Selbsttest machen, wohlgemerkt freiwillig. Das für das KGH vorgesehene Paket mit den Selbsttests wird Spindler zufolge von der Bekleidungsstelle der Polizei in Lünen verschickt. Bis Mittwochmittag war es noch nicht da.

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