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Kinderbibelwoche lüftet »Geheimnisse im Weltall«

Unterwegs in Raum und Zeit

Halle (WB). Wobei handelt es sich bei der Milchstraße? Wer ist schon mal auf dem Mond gelandet und welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang eigentlich Gott und die Bibel?

Malte Krammenschneider

Gute Laune bei strahlendem Sonnenschein: Ingesamt 250 kleine Raumfahrer nahmen an den Kinderbibeltagen der Mennoniten-Brüdergemeinde Halle teil. Foto: Malte Krammenschneider

Auf diese und viele andere Fragen bekamen in der vergangenen Woche mehr als 250 Kinder eine Antwort, denn die Mennoniten-Brüdergemeinde Halle hatte unter dem Motto »Geheimnisse im Weltall« zu ihrer beliebten Kinderwoche an die Mosaikschule eingeladen.

Benjamin Dick

»Toll, wie viele in diesem Jahr wieder dabei sind. Die Kinder kommen aus Halle, Borgholzhausen, Werther und Steinhagen«, sagte Mitorganisator Benjamin Dick, der berichtet, dass sogar zwei Busse eingesetzt wurden, um die Heranwachsenden jeden Tag auf das mit Zelten und Hüpfburgen und anderen Spielangeboten ausgestattete Kinderwochen-Gelände an der Mosaikschule zu bringen.

Vier- bis zwölfjährige Teilnehmer in altersgerechten Gruppen

Dort erwarteten sie rund 80 ehrenamtliche Helfer, die die vier- bis zwölfjährigen Teilnehmer in altersgerechte Gruppen aufteilten und mit bunten T-Shirts ausstatteten. »Wir haben hier einen festen Tagesablauf. Nach einem kleinen Gottesdienst gibt es abwechselnd Spielangebote und Gruppenarbeiten«, erklärt Dick. In letzteren würden beispielsweise unter dem Titel »Sternenklare Botschaft« die Geburt Jesu und anderen Bibelgeschichten erarbeitet und viele Lieder gesungen. »Es ist beeindruckend, wie gut die Kinder zuhören. Das ist heute ja nicht mehr selbstverständlich«, sagt Mitorganisator Hans Janzen, der mit seinem Team auch für ein attraktives Drumherum gesorgt hatte.

Aufblasbaren Berg erklimmen und kleine Planeten aus Gips basteln

So konnten die Kinder einen aufblasbaren Berg erklimmen, sich kleine Planeten aus Gips basteln oder auf dem angrenzenden Spielplatz toben, um nur einiges zu nennen. Sie schienen mit großem Spaß bei der Sache zu sein, konnten sich zwischendurch mit gesunden Snacks stärken und hatten jederzeit Ansprechpartner, die für Rat und Tat zur Verfügung standen. »Uns freut, dass es in den vergangenen Jahren immer mehr Kinder geworden sind. Für Eltern, die sich erst einmal anschauen wollen, was wir hier machen, haben wir extra ein kleines Café eingerichtet«, sagt Benjamin Dick, der am Freitagnachmittag ohnehin viele Väter und Mütter begrüßen konnte, denn zum Abschluss gab es ein großes Grillfest.

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