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Symbolischer Spatenstich leitet die Bauarbeiten am Bürgerzentrum Borgholzhausen ein

Vision vom Stadtpark wird Wirklichkeit

Borgholzhausen

Es handelt sich hier um ein spannendes Projekt, das in meiner Heimatstadt Herzebrock-Clarholz aufmerksam beobachtet wird«, sagt Markus Witte von Vielstädte Holzbau. Sein Unternehmen gehört zu den beteiligten Firmen, die allesamt aus der Region stammen und sich ab sofort mit den Umgestaltungsmaßnahmen auf dem Gelände des alten Bauhofs beschäftigen. Nach Angaben von Bürgermeister Dirk Speckmann können die vorgesehenen Hoch- und Tiefbaumaßnahmen weitgehend parallel durchgeführt werden. Er skizziert die Entwicklung der vergangenen Jahre, in denen aus der Vision „Stadtpark und grüne Lunge von Borgholzhausen“ realistische Planungen wurden, die zu einhundert Prozent über Fördergelder finanziert werden.

Von Johannes Gerhards

An der Masch wird mit dem symbolischen Spatenstich durch (von links) Nadine Schilla, Bürgermeister Dirk Speckmann und Oliver Erdmann unter den Augen von Planern, Kommunalpolitikern und späteren Nutzern die Realisierung der Vision eines stadtnahen Bürgerbegegnungszentrums mitten im Grünen in Gang gesetzt Foto: Johannes Gerhards

Erstmals habe das Thema 2017 auf der Tagesordnung bei den Haushaltsplanungen gestanden, als über neue Gegebenheiten rund um den Bauhof debattiert wurde. Die Entscheidung, diesen an die Sundernstraße zu verlegen, sei rückblickend genau richtig gewesen, betont der Bürgermeister, der seinerzeit nicht zu den Befürwortern dieser Idee gehörte. Der im Juni 2020 übergebene 90-prozentige Förderbescheid wurde in Folge der Corona-Pandemie um die fehlenden zehn Prozent zur Gesamtfördersumme von 2,4 Millionen Euro aufgestockt. „Derzeit gehen wir davon aus, dass wir weitestgehend im Kostenrahmen bleiben, weil bei den Kalkulationen üppig gerechnet wurde“, sagt Dirk Speckmann. Das größte Risiko für den weiteren Bauablauf besteht in seinen Augen in möglichen Materialengpässen. Er lobt seinen allgemeinen Vertreter Ralf Vieweg für dessen „wunderbare Poesie“ bei der Antragsformulierung und den Umweltmanager Dirk Nolkemper, der nun seinen langgehegten Wunsch der Freilegung des restlichen Violenbachs in die Tat umsetzen könne. Sein Dank geht auch an die Vertreter der Kommunalpolitik für „intensive Debatten und wunderbare Anregungen“. Verzichtbare Komponenten konnten so eingespart werden, um den Kostenrahmen einzuhalten. Während Speckmann mit der Landschaftsplanerin Nadine Schilla und dem Architekten Oliver Erdmann beim symbolischen Spatenstich die Baumaßnahmen für das Bürgerzentrum einleitet, wird im Hintergrund bereits der Bachverlauf für den Violenbach abgesteckt.

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