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Von mehr als 70.000 Unterstützern geklickte Online-Petition von „Fridays for Future“ im Altkreis Halle wirft Fragen zu den dort verbreiteten Informationen auf

Wie FFF zum Boykott von Storck-Produkten aufruft

Halle

Im Kampf gegen die geplante Erweiterung des Süßwarenunternehmens Storck in Halle greift die örtliche „Fridays for Future“-Gruppe zu Mitteln, die Fragen aufwerfen. Der auf einer Petitions-Plattform gestartete Aufruf zum Boykott von Storck-Produkten ist mittlerweile von rund 75.000 Unterstützern im Netz geklickt worden. Die von FFF dazu verbreiteten Informationen aber sind ungenau und unvollständig.

Von Stefan Küppers

So ist der Boykottaufruf für Storck-Produkte auf der Petitionsseite change.org aufgemacht. Rechts ist die aktuelle Zahl der Unterzeichner abzulesen. Der Ausdruck No Merci (Kein Danke) darf wohl auch als Wortspiel mit dem englischen „No Mercy“ (Keine Gnade) verstanden werden. Die Foto-Darstellung des Waldgebietes, die „Fridays for Future“ im Altkreis Halle für seine Online-Petition nutzt, ist ganz offenbar älteren Datums und irreführend, wie eine aktuelle Luftaufnahme zeigt. Viele weitere Fakten zu dem Erweiterungsvorhaben und den 120 Hektar großen Storck-Waldgebieten werden von FFF den Unterzeichnern nicht zur Kenntnis gebracht. Foto: Küppers

Nach Organisation eines „Klima-Camps“ auf einem Privatgrundstück am Steinhausener Wald sowie der Durchführung einer Demonstration gegen die Storck-Erweiterung am vergangenen Freitag (das WB berichtete) versucht die „Fridays for Future“-Bewegung im Altkreis Halle (kurz FFF) jetzt mit einer Online-Petition Druck auf Storck auszuüben.

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