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Spiel- und Sportfest des SC Halle lockt mehr als 500 Kinder samt Anhang an

Wo einst die Väter wie die Söhne

Halle  (WB). „Es ist eine schöne Tradition. Früher war man selbst hier, und nun kommt man mit den eigenen Kindern. Für sie ist es jedes Mal ein Highlight“ sagt der junge Familienvater Christopher Parohl, der die gemeinsame Zeit mit seinen Söhnen am Sonntag sichtlich genießt. Damit ist er aber bei weitem nicht der einzige, denn der Zuspruch beim Spiel- und Sportfest des SC Halle in der Sporthalle Masch kann sich wieder einmal sehen lassen. „Es müssten rund 500 Kinder sein. Die Veranstaltung hat sich etabliert und lockt auch viele auswärtige Gäste an“, erklärt der sichtlich zufriedene Vereinsvorsitzende Wolfgang Rehschuh.

Malte Krammenschneider

Gespannt verfolgt der Nachwuchs, wie Nils sich an dieser kniffligen Spielstation versucht. Hunderte Kinder kamen am Sonntag mit ihren Familien in die Sporthalle Masch, um sich bei Spiel und Sport zu verausgaben. Foto: Malte Krammenschneider

Damit auch die 34. Auflage der beliebten Veranstaltung gelingen kann, helfen an diesem Tag rund 80 Mitglieder des SC dabei, den Besuchern einen unbeschwerten und vor allem unterhaltsamen Tag zu bescheren. Sei es in der mit einer Vielzahl von Kuchen und Torten ausgestatteten Cafeteria, beim Aushändigen der Laufzettel oder der Betreuung einer der insgesamt 17 Spielstationen. Beim Sport-Club wird gegenseitige Unterstützung groß geschrieben. „Es ist ein abteilungsübergreifendes Event, bei dem alle mit anpacken. Das Schöne ist ja auch, dass hier von zwei bis 95 Jahre alle Altersgruppen vertreten sind“, sagt Wolfgang Rehschuh.

Das Spiel- und Sportfest bringt aber nicht nur Jung und Alt zusammen, es zeigt auch die Inte­grationskraft von Sportvereinen, denn viele Menschen mit Migrationshintergrund sind ebenfalls vor Ort. Ganz zur Freude der Organisatoren, die sich in diesem Bereich ohnehin engagiert zeigen.

Schlangen vor den großen Attraktionen

Sehr viele Menschen haben sich offenbar überlegt, das Spiel und Sportfest zu besuchen, denn in der Halle herrscht reges Treiben. Vor besonders beliebten Attraktionen wie dem großen Trampolin bilden sich sogar lange Schlangen, doch ansonsten hält sich die Wartezeit an den Stationen in Grenzen. Ziel der Kinder ist es schließlich, jede Station mindestens einmal zu absolvieren, wobei ganz unterschiedliche Fähigkeiten gefragt sind.

So kommt es beim Dosenwerfen oder an der Torwand auf Zielgenauigkeit an. Es wird balanciert, im Känguru-Kostüm gehüpft und wer es etwas entspannter möchte, der kann die Fahrt auf der kleinen Rodelbahn genießen. Der Nachwuchs kann sich auch im Tischtennis versuchen, während in der Mitte der Sporthalle Clown Theo mit seinen ulkigen Spielgeräten für jede Menge Lacher und strahlende Kinderaugen sorgt.

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