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Ferienspiele der Mennoniten-Brüdergemeinde Halle finden wieder eine große Resonanz

Wo sich 240 Kindern tummeln

Halle

Die Ferienspiele der Mennoniten-Brüdergemeinde Halle sind ein Renner seit vielen Jahren. Das ist auch diesmal nicht anders. Denn bei den Spielen tummeln sich rund 240 Kinder.

Von Malte Krammenschneider

Spielwoche in Ferien der Mennoniten-Brüdergemeinde Foto: Krammenschneider

Kleine Bibelgeschichten, Spaß, Sport und eine gute Aussicht neue Freunde zu finden: Die Kinderwoche der Mennoniten-Brüdergemeinde im Rahmen der Haller Ferienspiele hat jede Menge zu bieten und so verwundert es kaum, dass auch die aktuelle Ausgabe hervorragend von der Bevölkerung angenommen wird. Insgesamt 250 Kinder tummeln sich in diesen Tagen an der Mosaikschule, um eine gute Zeit zu erleben.

„An den ersten drei Tagen sind die vier- bis siebenjährigen Kinder an der Reihe, von Donnerstag bis Samstag sind es dann die Acht- bis Zwölfjährigen. So ist es für uns überschaubarer“, erklärt Kristian Knaub, der die Kinderwoche für die Mennoniten-Brüdergemeinde auf die Beine gestellt hat und sich dabei auf die Unterstützung von etwa 40 ehrenamtlichen Helfern verlassen kann. Hilfe, die benötigt wird, denn während der Kinderwoche befinden sich jeden Tag mehr als 120 Kinder auf dem Gelände, die betreut und bespaßt werden wollen. „Das gelingt uns eigentlich ganz gut. Wir sind da schon eingespielt“, sagt Kristian Knaub.

Noah, Yohan, Milan, Fynn und Timothe (von links) sind an der Bastel-Station aktiv und können eine kleine Tafel in Form eines Hauses gestalten. Foto: Krammenschneider

Ihm zufolge steht die diesjährige Ausgabe unter dem Motto „Abenteuer in Palm City“, wobei der biblische Bezug zur Stadt Jericho hergestellt werden soll. So beginnt der jeweilige Aktionstag bei der Kinderwoche mit der Erarbeitung einer Bibelgeschichte. So geht es zum Beispiel um den blinden Bettler Bartimäus, der von Jesus geheilt wird oder auch den reichen, jedoch unbeliebten Zollbeamten Zachäus, welcher nach der Begegnung mit Jesus ein anderer Mensch wird uns sein Vermögen an Arme verteilt.

„Angelehnt an die Zachäus-Geschichte können sich die Kinder dann ein Haus basteln, auf dem sie kleine Botschaften notieren können“, erklärt Kristian Knaub, demzufolge die teilnehmenden Kinder nicht nur aus Halle, sondern viele auch aus den Nachbargemeinden kommen. Sie alle haben scheinbar großen Spaß bei der Kinderwoche, die übrigens mit zahlreichen Spiel- und Sportstationen aufwartet. So kann sich der Nachwuchs beim Dart-Werfen auf Wasserbomben versuchen, mit der Wasserpistole auf Trinkbecher zielen oder sein Können beim Fußball-Bowling unter Beweis stellen. Darüber hinaus gibt es zwei große Hüpfburgen, es wird Basketball und Fußball gespielt oder sich auf dem Spielplatz ausgetobt.

Bei der Kinderwoche gab es für den Nachwuchs jede Menge zu entdecken. Auch der kleine Noah hat großen Spaß daran, mit dem Dartpfeil auf kleine Wasserbomben zu werfen. Foto: Krammenschneider

Zum Abschluss der Kinderwoche findet am Samstag ein gemeinsames Grillfest statt, zu dem auch die Eltern der Kinder herzlich eingeladen sind. „So kann man sich kennenlernen und ins Gespräch kommen“, sagt Kristian Knaub, der bereits ein positives Zwischenfazit ziehen kann und sich über den gute Zuspruch freut. „Das ist schon toll. Für viele Eltern und Kinder ist die Kinderwoche in den Ferien zu einem „Muss“ geworden“.

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