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Harsewinkel

Brand in Schredderanlage schnell gelöscht

Greffen (gg) - Beim Recyclingbetrieb Grumbach in Greffen hat es am Freitag gegen 10.55 Uhr im Bereich einer Schredderanlage gebrannt. Mitarbeiter wurden nicht verletzt. Der Gesamtschaden ist dank der besonnenen und schnellen Reaktion der Mitarbeiter eher gering.

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Weil Mitarbeiter und Einsatzkräfte schnell reagierten, hielt sich der Schaden durch den Brand in Grenzen. Foto:

Die Einsatzkräfte der Löschzüge Greffen und Harsewinkel waren bereits wenige Minuten nach Alarmauslösung auf dem Werksgelände.

Die Halle und integrierten, mehrstufigen Abfallaufbereitungsanlagen wurden im Oktober 2019 in Betrieb genommen. Nach ersten Erkenntnissen ist es nach einer Abladung von Gewerbeabfällen, die durch einen Trichter auf ein Förderband fallen, um im nächsten Schritt von einem Schredder zerkleinert zu werden, zum Brand gekommen.

Möglicherweise hat ein heißes Metallstück das Feuer ausgelöst. Ein Unternehmenssprecher teilte mit, dass ein Baggerfahrer auf Rauch und Flammen aufmerksam geworden sei. Schnell habe er das Förderband gestoppt und versucht, selbst zu löschen. Weil sich das Feuer aber ausdehnte, wählten die Mitarbeiter den Notruf. Gleichzeitig brachten sie sich und die Fahrzeuge in Sicherheit.

Wenige Minuten später fuhren die ersten Einsatzkräfte des Löschzugs Greffen auf dem Betriebshof des Recycling-Spezialisten vor. Unterstützung gab es vom Löschzug Harsewinkel mit dem Leiter der Gesamtwehr, Andreas Feismann. Er hatte die Einsatzleitung übernommen. Weil zeitweise eine starke Rauchentwicklung in der Halle herrschte, rüsteten sich die Feuerwehrleute mit Atemschutz aus. Mit dem bevorrateten Wasser aus den Tanklöschfahrzeugen wurden erste Löschmaßnahmen durchgeführt. Zeitgleich legten weitere Trupps Schlauchleitungen zum Hydranten, um den Löschtrupps eine stabile Wasserversorgung zu gewähren.

Nachdem der Brand gelöscht war, wurden die Müllberge auseinandergezogen, um eventuelle Glutnester besser entdecken zu können. Am Gebäude entstand kein Schaden. Auch der Schredder war nach den Löscharbeiten weiter einsatzfähig. Während des Brandeinsatzes lief der Abladebetrieb auf dem großen Gelände weiter.

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